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Ausgebufft: Betrüger hatte viele Namen

DORTMUND Ein ausgebuffter Serienbetrüger muss sich seit Mittwoch vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Der 41-jährige Angeklagte hatte sich mit Hilfe von gestohlenen Personalausweisen gleich mehrere Identitäten zugelegt.

von Von Jörn Hartwich

, 13.08.2008

Anschließend kaufte und bestellte er in Dortmund und Umgebung monatelang Waren ohne zu bezahlen. Schaden: fast 60.000 Euro. Der Angeklagte ist eigentlich LKW-Fahrer. Als seine Mini-Spedition in Holzwickede jedoch Konkurs anmelden musste, driftete der Trucker ins kriminelle Milieu ab. Der 41-Jährige schloss sich einer Profi-Bande an, die sich auf Kredit- und Warenbetrug spezialisiert hatte.

Der Angeklagte erhielt von seinen Komplizen gestohlene Ausweispapiere, mit denen er sofort zum Einwohnermeldeamt ging. Dort gab er sich als die Person auf dem Ausweis aus und erklärte, dass er gerade umgezogen sei. Anschließend eröffnete er unter der falschen Adresse zahlreiche Konten. Handys, Laptops, Fernseher – der Angeklagte kaufte alles, was sich sofort wieder zu Geld machen ließ. Zum Prozessauftakt legte er ein Geständnis ab.

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