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Autodieb ist bereits erheblich vorbestraft

Landgericht Hagen

Die beiden mutmaßlichen Autodiebe, die sich vor allem auf Sportwagen der Marke Porsche spezialisiert hatten, sind bereits erheblich vorbestraft. Das wurde am Montag im Prozess vor dem Hagener Landgericht bekannt. Einer der Verdächtigen verbrachte bereits viel Zeit im Gefängnis.

DORTMUND

24.11.2014
Autodieb ist bereits erheblich vorbestraft

Die beiden mutmaßlichen Autodiebe müssen sich vor dem Landgericht Hagen verantworten.

Vor allem der 34-jährige Dortmunder – laut Staatsanwaltschaft einer der Chefs der Bande – hat schon viele Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht. Die bisher schlimmste Tat verübte er im Jahr 2003, als er sich zusammen mit einem Freund dazu verabredete, ein Hotel in Lüdenscheid zu überfallen. Der Angeklagte hatte in diesem Haus gerade erst seine Ausbildung zu Ende gebracht und kannte sich deshalb bestens aus.

Zusammen mit dem Komplizen bedrohte er den Nachtportier mit einer Waffe und forderte den verängstigten Mann zur Herausgabe des Tresorschlüssels auf. Weil der Portier den Räubern jedoch glaubhaft versichern konnte, den Schlüssel trage stets die Frühschicht bei sich, mussten sich die beiden Männer mit knapp 500 Euro Wechselgeld, einem Handy und einem Beamer zufrieden geben. Zu vier Jahren Haft wurde der Dortmunder später verurteilt. Weitere Aufenthalte im Gefängnis brockte er sich in den Jahren danach mit penetrantem Fahren ohne Führerschein ein. Immer wieder wurde er auf Motorrädern angehalten, obwohl er diese gar nicht fahren durfte. Auch im jetzigen Prozess droht dem 34-Jährigen trotz seines vollen Geständnisses wieder eine Haftstrafe. Das haben ihm die Hagener Richter bereits signalisiert.

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