Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BVB hat jetzt offiziellen Fanclub im Bundestag

Bisher 17 Mitglieder

Nun ist der BVB auch im Machtzentrum der deutschen Demokratie angekommen: Im Bundestag hat sich ein Borussia-Dortmund-Fanclub gegründet. Unter der Führung der Dortmunder Bundestags-Abgeordneten Sabine Poschmann haben sich 17 schwarzgelbe Politiker organisiert. Mit dabei ist ein echtes politisches Schwergewicht.

DORTMUND/BERLIN

, 13.11.2014

Berlin ist immer wieder gern das Ziel für BVB-Fans, die auf schwarzgelbe Beteiligung im DFB-Pokalfinale hoffen. Die letzten Berlin-Reisen haben gezeigt, dass es in der Hauptstadt auch jede Menge Borussen-Fans gibt. Jetzt sogar ganz offiziell im Bundestag. 17 Bundestagsabgeordnete trafen sich in Berlin zum Gründungstreffen. Und sie wählten die Dortmunder SPD-Abgeordnete Sabine Poschmann zur Vorsitzenden. Von ihr ging gemeinsam mit Dirk Wiese, Abgeordneter aus dem Hochsauerlandkreis, und Michael Groß aus Recklinghausen auch die Initiative zur Gründung der „Bundestags-Borussen“ aus. „Uns fiel auf, dass einige Kollegen mit Borussen-Schal in der Fraktionssitzung saßen, wenn abends der BVB spielte“, erklärt die SPD-Politikerin.

Letzten Anstoß zur Fanclub-Gründung gab allerdings der große Konkurrent Bayern München, der im Bundestag  schon einen Fanclub hat . „Da ist die halbe CSU drin“, weiß Sabine Poschmann. Der BVB-Fanclub ist dagegen bislang sozialdemokratisch geprägt. „Allein in unserer Fraktion hatten wir ruckzuck 17 Leute für ein Gründungstreffen zusammen“, freut sich Sabine Poschmann.

Jetzt lesen

Die Riege reicht von Abgeordneten aus der Region bis zu Ex-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der auch Mitglied im BVB-Aufsichtsrat ist, und dem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Matthias Machnig. Inzwischen haben sich schon weitere Interessenten gemeldet, berichtet Poschmann. „Und wir sind auch offen für Mitglieder aus anderen Fraktionen.“

Dass der BVB aktuell zumindest in der Bundesliga nicht gerade auf einer Erfolgswelle schwimmt, brachte den schwarzgelben Politikern zwar die eine oder andere höhnische Bemerkung von Bundestagskollegen ein, schweißt sie aber eher zusammen. „Wir sind halt keine Schönwetter-Fans. Das ist echte Liebe, dass wir gerade in schwieriger Zeit einen neuen Fanclub gründen“, kontert Sabine Poschmann solche Spötteleien. „Und die Stimmung ist bei uns hoffnungsvoll.“ Gespannt ist man jetzt nur auf die Reaktion der königsblauen Fußballanhänger auf die Dortmunder Offensive. Gerüchteweise formiert sich im Bundestag auch bereits eine Schalker-Fan-Mannschaft. Die wäre dann mit Blick auf die Reihenfolge aber nur die Nummer 2 im Revier.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt