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BVB saniert Toiletten im Signal Iduna Park

Für 600.000 Euro

Der BVB geht das Toiletten-Problem im Signal Iduna Park an: 600.000 Euro will der Verein noch in dieser Saison in neue und modernisierte WCs in seinem Stadion investieren. Doch ein Problem bereitet den Architekten Kopfzerbrechen.

DORTMUND

, 14.11.2014
BVB saniert Toiletten im Signal Iduna Park

Ein Blick in die Toiletten im Signal Iduna Park: Bei Spielen stehen die BVB-Fans hier häufig ziemlich lange Schlange - daran soll sich jetzt etwas ändern.

„Wir versuchen, peu à peu die Quantität und Qualität der Toiletten zu steigern“, sagt Christian Hockenjos nach der Kritik vieler Fans an der Klo-Situation im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Investition betreffe in erster Linie die Ebenen 1 und 2 – also die Unterränge – im Signal Iduna Park. Denn hier habe es seit dem Bau des Stadions zwar Ausbesserungen, aber keine Grundsanierung gegeben. Aktuell tüftelt der Organisations-Chef gemeinsam mit Architekten einen Plan aus und untersucht das Stadion auf zusätzliche Flächen für WCs. „Idealerweise schaffen wir es, etwas an der Kapazität zu tun“, sagt er, weist aber erneut auf das Platzproblem im Stadion hin. Denn viele angrenzende Räume zu den Toiletten seien belegt: auf der Osttribüne zum Beispiel durch die Spieler- und Schiedsrichterkabinen.

Deshalb werde zusätzlich untersucht, wo es die Möglichkeit gibt, durch geschickten Umbau bei bereits bestehenden Toiletten mehr Kapazität zu schaffen, sagt Hockenjos. Auf der Südtribüne könnten – auf Wunsch einiger Fan-Vertreter – die einzelnen Pissoirs durch eine Rinne ersetzt werden. Auf der Westtribüne soll es zur Rückrunde eine neue Anlage geben: Gegenüber der Turkish-Airlines-Lounge entsteht eine zusätzliche Damen-Toilette. Hier sollte ursprünglich ein Lagerraum entstehen, der Bauantrag sei bereits eingereicht gewesen, so Hockenjos. Deswegen ginge es an dieser Stelle schnell. Weitere Toiletten könnten bald folgen.

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