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Bad Religion rockte die Bude

Freizeitzentrum West

DORTMUND Dem durchschnittlichen Bad Religion-Fan gehen langsam die Haare aus, er hat einen kleinen bis mittleren Bierbauch, er ist in die Jahre gekommen. 30 Jahre Band-Geschichte sind, wie am Dienstagabend im FZW zu beobachten war, auch an den Fans nicht spurlos vorübergegangen.

von Von Jonas Müller-Töwe

, 04.08.2010
Bad Religion rockte die Bude

Bad Religion spielte im FZW.

Das Erstaunliche: Zwischen den Punkrock-Fans der ersten, oder sagen wir eher der zweiten, Stunde tummeln sich auch die ganz jungen, 16 oder 17 Jahre alten Fans in den Reihen vor der Bühne. Da geht’s richtig zur Sache. 

Schon als Frontmann Greg Graffin, dem man seine 45 Jahre nun auch deutlich ansieht, mit seinen Kollegen auf die Bühne kommt, flippen die ersten aus. Bierbecher fliegen in die Luft, Geschrei und Gehüpfe zu den ersten Akkorden von „We‘re only gonna die“. Die Hits hauen Bad Religion auch heute noch alle raus, als wären sie Mitte Zwanzig – selbst wenn man ihre letzten Alben nicht mehr verfolgt hat und einige Songs des Sets nicht mehr richtig zuordnen kann. Sie spielen „Generator“ und „Suffer“ – die beiden berühmtesten Ohrwürmer der Band –, „Infected“ und „Los Angeles is burning“.

Weder darf „I want to conquer the world“ fehlen, noch lässt die Band „21st Century Digital Boy“ aus. Als Zugabe feuern die Mannen um Greg Graffin und Gitarrist Brett Gurewitz dann noch „Punk rock song“ ab. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden ist der Spaß vorbei, die Fans strömen begeistert und verschwitzt aus der ausverkauften Halle. Die Band wirkt auch zufrieden, bedankt sich artig für den schönen Abend. Die Gründer des legendären Epitaph-Plattenlabels haben das Musik machen nicht verlernt. Richtig nettes Konzert.

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