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Bäckerei-Kunden können ganz unkompliziert helfen

„Brot am Haken“: Aktion für Bedürftige

Mit „Brot am Haken“ ist am Mittwoch in den Lütgendortmunder Filialen von „Bäckermeister Grobe“ eine Aktion für bedürftige Menschen gestartet. Das Prinzip ist ganz einfach.

LÜTGENDORTMUND

, 14.02.2018
Bäckerei-Kunden können ganz unkompliziert helfen

Beate Overberg, Eva Otto, Judith Heusch sowie Jürgen und Simone Hinkelmann (v.l.) stellten am Mittwoch die Aktion „Brot am Haken“ vor. © Beate Dönnewald

Bedürftigen Menschen einfach, unkompliziert und direkt helfen: Das ist das Ziel der Aktion „Brot am Haken“. Am Mittwoch ging das gemeinsame Projekt des Gemeindeausschusses der St.-Magdalena-Kirchengemeinde im Pastoralverbund Dortmunder Westen und des Unternehmens „Bäckermeister Grobe“ an den Start. Und das macht richtig Appetit.

Symbolisches Schild wird gegen Brot getauscht

Ins Rollen gebracht hat die Aktion Judith Heusch, die die Idee im Mai vergangenen Jahres in den Gemeindeausschuss trug. Das Prinzip ist einfach: Kunden können in den beiden Lütgendortmunder Filialen an der Limbecker und an der Lütgendortmunder Straße (hier erst ab Freitag) mit dem Stichwort „Brot am Haken“ ein Brot kaufen und dieses dann für bedürftige Bürger zurücklegen lassen. Anschließend hängen die Mitarbeiter ein symbolisches Schild mit Brotaufdruck an einen Haken. „Dieses können Menschen, die finanziell nicht in der Lage sind, ein tagesfrisches Brot zu kaufen, an der Theke eintauschen“, erklärt Judith Heusch.

Bäckerei-Inhaber war schnell begeistert

Die Ausschuss-Mitglieder waren schnell begeistert – genauso wie die Bäckerei-Inhaber Simone und Jürgen Hinkelmann. „Wir unterstützen das Projekt gerne. Natürlich mussten wir uns zunächst ein paar Gedanken zur Umsetzung machen“, sagt Jürgen Hinkelmann. Auch die Werbung, unter anderem den Druck von 1500 Flyern, hat das Unternehmen finanziert.

Bereits am Mittwochnachmittag, an Tag eins der Aktion, hingen drei Brot-Schilder am Haken. Drei Kunden hatten also schon eine Brotspende hinterlassen.

Wie wird die Aktion wohl angenommen?

Nun sind alle Beteiligten gespannt, wie das bislang unbefristete Angebot von jenen Menschen, für die es ins Leben gerufen wurde, angenommen wird. Ausweisen muss sich dafür übrigens niemand: „Da haben wir Gottvertrauen, dass nur diejenigen ein gespendetes Brot mitnehmen, die es auch wirklich benötigen“, so Simone Hinkelmann. Ursprünglich, sagt sie, stamme die Idee aus Italien.

Judith Heusch wiederum hat über einen Bekannten aus Norddeutschland von dieser Aktion gehört. Dort würde sie bei Bedürftigen auf große Resonanz stoßen – was sich Judith Heusch natürlich auch für Lütgendortmund wünscht.

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