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Baggern in 500 Tonnen Sand

DORTMUND Pritschen, baggern und punkten - das war angesagt am Wochenende beim Brinkhoff's Beach Cup im Westfalenpark.

von Von Ralf Michalak

, 03.08.2008
Baggern in 500 Tonnen Sand

Baggern im Sand. Ganz schön anstrengend.

24 Grad am Samstagmittag - eigentlich beste Voraussetzungen für den Brinkhoff's Beach-Cup im Westfalenpark. Doch der Zuschauerzuspruch hielt sich in Grenzen beim Beachvolleyball-Turnier. Dabei schwitzte auf den drei Spielfeldern nicht irgendwer. Die Cracks des Westdeutschen Volleyball-Verbandes kämpften um Ranglistenpunkte. Schade: Noch keine Damen „Schade, die Damen spielen erst am Sonntag.“ Thomas Kolschewski und Kumpel Christoph Büskens ist die Enttäuschung anzusehen. Sportliche Frauen in Strandbekleidung, dazu attraktiver Sport - diese Mischung zieht sonst reihenweise Männer an den Spielfeldrand. „Egal, dann schauen wir mal, was die Jungs so drauf haben“, macht sich das Duo Mut. Während der ehemalige Deutsche Meister im Beachvolleyball, Tom Hickel, mal wieder den Ball über das Netz und unhaltbar ins Feld des Gegners schlägt und einen weiteren Punkt einfährt, macht sich das zuschauende Herren-Duo auf Richtung Juicy Beats. Das Musikfest läuft zur selben Zeit und am selben Ort.Urlaubsgefühle Eigentlich keine schlechte Kombination. Während aus den Lautsprechern Musik dröhnt, lassen der blaue Himmel und 500 Tonnen feinster Quarzsand im Schatten des Florians Urlaubsgefühle aufkommen. „Ein kleines Team und dadurch viel Bewegung für den Einzelnen. Das macht richtig Spaß“, erklärt Matthias Bach die Vorzüge des Sports. Selber spielt er allerdings nur im Urlaub am Strand."Echt hart" Nicht erst seit Tom Cruise 1986 in „Top Gun“ telegen mit verschwitztem Oberkörper Bälle übers Netz schlug, erfreut sich der Sport einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde. Kurze, schnelle Spielzüge und das ermüdende Laufen im Sand machen aus Beachvolleyball mehr als nur eine Fun-Sportart. „Das kann echt hart sein, wenn du ein Spiel nach dem anderen machen musst“, verrät Bach aus Urlaubserfahrung. Kein Wunder also, dass die Spieler nicht unter Übergewicht leiden. Ebenso wie die Damen, die am Sonntag aufschlugen. Pritschen, baggern und punkten - ob das anfangs erwähnte Duo zum Zuschauen wieder kam, ist nicht bekannt. 

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