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Bahnhof Mengede: Schlägerei mit Messern und Golfschläger

Mordkommission ermittelt

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen am Bahnhof Mengede sind in der Nacht zu Sonntag vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Für einen Beteiligten bestand zwischenzeitlich Lebensgefahr. Eine Mordkommission ermittelt. Die Tatverdächtigen sind mittlerweile aus dem Polizeipräsidium entlassen worden.

MENGEDE

26.02.2017
Bahnhof Mengede: Schlägerei mit Messern und Golfschläger

Am Bahnhof Mengede gab es in der Nacht zu Sonntag eine Schlägerei.

Aktualisierung Montag, 15.50 Uhr: Tatverdächtige aus Präsidium entlassen

Die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei Dortmund haben inzwischen eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben. Die fünf festgenommenen Tatverdächtigen seien mittlerweile aus dem Polizeipräsidium entlassen worden.

Dazu heißt es: "Nach bisherigen Ermittlungen und der insoweit geständigen Einlassung ist davon auszugehen, dass der 17-Jährige aus Castrop-Rauxel den 17-jährigen Dortmunder und seinen 18 Jahre alten Begleiter mit einem Messer, das sichergestellt werden konnte, verletzt hat. Da der 17-Jährige aus Castrop-Rauxel einen festen Wohnsitz hat, noch zur Schule geht und sich freiwillig der Polizei gestellt hat, wurde seine Entlassung aus dem Polizeipräsidium aufgrund eines fehlenden Haftgrundes angeordnet."

Die Ermittlungen und zahlreichen Vernehmungen hätten ergeben, dass auf der Seite des 17-Jährigen aus Castrop-Rauxel zumindest noch dessen 19-jähriger Bruder und ein 16-jähriger Freund aus Dortmund an der Tat beteiligt waren. Beide Mittäter hätten auf die Geschädigten eingeschlagen, der 16-Jährige auch mindestens einmal mit einem Golfschläger.

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Erstmeldung Sonntag, 15.20 Uhr: Streit eskalierte

Nach ersten Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft gab es zunächst Streit zwischen einem jungen Marokkaner und zwei Deutsch-Russen. Anschließend sei der junge Mann mit mindestens zehn Unterstützern zum Bahnhof zurückgekehrt.

„Bei der Auseinandersetzung wurden Messer und Golfschläger eingesetzt“, sagte Staatsanwalt Henner Kruse auf Nachfrage. Laut Polizei habe die Gruppe die zwei Deutsch-Russen angegriffen, zu Boden geschlagen und durch mehrere Messerstiche verletzt.

Als Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden, flüchtete die Gruppe zunächst. Die Polizei nahm daraufhin fünf Tatverdächtige fest. Der junge Marokkaner habe den Messer-Angriff bereits zugegeben, sagte Kruse. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar, eine Mordkommission ermittelt.

 

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