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Bei der Pflaumenkirmes drehen sich nicht nur Karussells

659. Bartholomäuskirmes

In einer Woche beginnt die 659. Bartholomäuskirmes. 80 Fahrgeschäfte und Buden sorgen bei der größten Dortmunder Kirmes für Jahrmarkt-Atmosphäre. Aber das ist eigentlich zweitrangig.

Lütgendortmund

, 19.08.2018
Bei der Pflaumenkirmes drehen sich nicht nur Karussells

Der Festumzug am Sonntag ist einer der Höhepunkte im Rahmenprogramm der Bartholomäuskirmes. © Stephan Schuetze

Nein, kein „Höher, schneller, weiter“: Neue rasante oder waghalsige Fahrgeschäfte gibt es nicht. Die 659. Bartholomäuskirmes, im Volksmund als Pflaumenkirmes bekannt, bleibt trotzdem der größte Rummel in der Stadt. Und manchem Unkenruf zum Trotz fällt sie auch nicht kleiner aus als im Vorjahr.

Sieben große Fahrgeschäfte, neun Kinderfahrgeschäfte, 13 Buden mit Geschicklichkeitsspielen und Verlosungen, 28 Verkaufsstände, 18 Imbissbuden und noch einmal so viele Schankstände stehen von Freitag (24. 8.) bis Montag (27. 8.) in den Straßen und auf den Plätzen des Dorfes.

Bartholomäuskirmes ist älter als der Rummel auf Crange

„Es kommt gar nicht darauf an, was hier steht, sondern dass die Bartholomäuskirmes stattfindet“, sagt Schausteller Patrick Arens. „Kirmes in Lütgendortmund ist viel mehr als ein paar Karussells. Der Charakter hat sich über viele Jahre erhalten.“ Und was die Tradition angeht, kann sie sich unter überregional bekannten Volksfesten durchaus sehen lassen: Älter als Crange ist sie und ebenso alt wie die Allerheiligenkirmes in Soest.

Bei der Pflaumenkirmes drehen sich nicht nur Karussells

Die Macher der Bartholomäuskirmes freuen sich auf vier unbeschwerte Tage im Dorf. © Uwe von Schirp

Zuallererst ist die Kirmes ein Gemeinschaftsanliegen: Stadt, Schausteller, Stadtbezirksmarketing, Vereine und Gewerbetreibende ziehen an einem Strang. „Wichtig ist, die Bartholomäuskirmes auch als kulturelle Veranstaltung zu sehen“, sagt der Chef der Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine und Verbände (IGLVV), Reinhard Sack.

Eröffnung und Fassanstich erst nach einem Gottesdienst

Der Gottesdienst am Freitag um 17 Uhr weist auf die kirchlichen Wurzeln – die Weihe der Bartholomäuskirche – hin. Von der Kirche geht es zum Fassanstich, den in diesem Jahr Bürgermeisterin Birgit Jörder vornimmt. Weiterer Höhepunkt: der Kirmes-Festumzug mit Schaustellern, Vereinen und Verbänden am Sonntagnachmittag. Den kulturellen Charakter prägen nicht zuletzt auch die Musiker auf der IGLVV-Bühne und die Feste der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden.

Lütgendortmund ist für die 659. Auflage des Traditionsrummels gerüstet. Das Sicherheitskonzept steht, erklärt Beate Siekmann. Allein hinter dem Feuerwerk am Kirmesmontag, sagt die Leiterin des Ordnungsamtes, stehe ein kleines Fragezeichen. „Der glorreiche Abschluss ist natürlich eingeplant, wir müssen das aber kurzfristig mit der Feuerwehr klären.“ Ein kräftiger Schauer gegen die sommerliche Dürre könne da schon helfen.

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