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Berlin steckt 200.000 Euro ins Lanstroper Ei

Fördermittel für Sanierung

Gute Nachricht für alle Fans des Lanstroper Eis: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch 200.000 Euro Fördermittel für das bedeutende Wahrzeichen des Dortmunder Nordostens freigegeben. Für den Förderverein wird die Erfolgsmeldung jedoch einen schalen Beigeschmack haben.

LANSTROP

05.11.2014
Berlin steckt 200.000 Euro ins Lanstroper Ei

Das Wahrzeichen des Dortmunder Nordostens: das Lanstroper Ei.

„Das ist ein großer Schritt nach vorn“, kommentiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann. „Ich freue mich sehr darüber, denn das Geld wird dringend benötigt, um das ‚Lanstroper Ei‘ in meinem Wahlkreis zu erhalten und zu sanieren.“ Sabine Poschmann hatte sich für die Bundesfördermittel eingesetzt und so die Bemühungen des „Fördervereins Lanstroper Ei“ unterstützt, der seit 1997 für den Erhalt des 180 Tonnen schweren Kolosses kämpft. Der 1905 erbaute Wasserturm deckte einst den immensen Wasserverbrauch der umliegenden Zechen Gneisenau, Preußen, Scharnhorst und Minister Achenbach. Die Projektmittel kommen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V der Bundeskulturbeauftragten.

Das Finanzvolumen für die Sanierung hatte der Vorsitzende des Fördervereins, Bodo Champignon, auf 1,8 Millionen Euro beziffert. 250.000 Euro hatte die NRW-Stiftung bewilligt. Zu den nun freigegebenen 200.000 Euro vom Bund kommen 270.500 Euro an Eigenmitteln und 127.500 Euro an Eigenleistungen der Stadt. Dies hinterlässt noch immer eine große Finanzierungslücke, zumal sich der Förderverein weitaus mehr Bundesmittel – nämlich 462.000 Euro – erhofft hatte.

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