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Bildband bietet einen Blick zurück und nach vorne

Buch zur Stadtentwicklung

Den Strukturwandel in Dortmund zum Nachschlagen liefert ein neues Buch. Es dokumentiert die Stadtentwicklung der vergangenen 20 Jahre und ermöglicht auch einen Blick in die Zukunft.

Dortmund

, 14.11.2018
Bildband bietet einen Blick zurück und nach vorne

Reich bebildert ist das Buch zur Stadtentwicklung, um etwa den Wandel der City zu zeigen. © Hans Blossey

Wer den Weg Dortmunds zur Großstadt nachverfolgen will, wird in alten Büchern fündig. In großen Bildbänden wurden die Arbeit bedeutender Stadtbauräte, die Entwicklung der Stadt in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und der Wiederaufbau nach dem Krieg ausführlichen dokumentiert.

Blick auf Zukunftsprojekte

Jetzt gibt es auch ein Nachschlagewerk für den Strukturwandel der letzten zwei Jahrzehnte: „Dortmund bauen – Masterplan für eine Stadt“ ist der Titel des opulenten Werkes, das von Dieter Nellen, Ex-Kulturchef des Regionalverbands Ruhr (RVR), Planungsdezernent Ludger Wilde und TU-Professor Wolfgang Sonne herausgegeben wurde.

Wie die historischen Vorbilder beschreiben Planer und Verantwortliche selbst, wie sie ihre Projekte angegangen sind, wie sich die Stadt aus ihrer Sicht entwickelt hat und entwickeln soll. „Seit 20 Jahren wird viel dafür getan, dass die Stadt im Strukturwandel ein neues Profil und Gesicht bekommt“, erklärt Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der als Stadtplaner selbst an dem Prozess beteiligt war.

Bildband bietet einen Blick zurück und nach vorne

Klaus Steenweg von der Sparkasse, Prof. Wolfgang Sonne, Dieter Nellen, OB Ullrich Sierau, Planungsdezernent Ludger Wilde und Dr.Uli Pätzel von der Emschergenossenschaft (v.l.) stellten den Bildband im Baukunstarchiv vor. © Oliver Volmerich

Doch es bleibt nicht bei einem Rückblick. „Das Buch zeigt, was wir in den letzten 20 Jahren in der Stadt gemacht haben und wo wir hin wollen“, sagt Ludger Wilde. Neben einer Bestandsentwicklung zu Architektur, Baukultur und vielen Bauprojekten wird auch ein Blick auf Zukunftsprojekte geworben – von größeren Wohnbau-Vorhaben über Pläne etwa zur Hafenentwicklung und die Nordseite des Hauptbahnhofs bis zu Zukunftsvisionen entlang der Emscher im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenausstellung IGA 2028. Das wirkt fast wie ein Katalog der Wirtschaftsförderer und Stadtplaner.

Lob für die Stadtentwicklung

Eine wichtige Rolle spielt auch der Emscherumbau. Ein Grund, warum die Emschergenossenschaft neben Stadt, DSW21 und Sparkasse auch zu den Hauptförderern des Buches gehört. „In Dortmund gibt es für die Stadtentwicklung einen roten Faden“, sieht der Chef der Emschergenossenschaft Dr. Uli Paetzel Dortmund als Vorbild für andere Städte.

Und auch Dieter Nellen stimmt in das Lob ein. In Dortmund habe die Stadtentwicklung eine eigene Prägung, könne sich etwa mit Frankfurt oder Hamburg messen. „Dortmund ist da in einer guten nationalen Liga“, erklärte Nellen bei der Buchvorstellung im Baukunstarchiv NRW.

Dokumentiert ist das auf 344 reich bebilderten Seiten. „Ein Prachtband“, auf den Dortmund stolz sein könne, sagt Prof. Wolfgang Sonne. „Und das ist, für das, was in Dortmund passiert ist, auch angemessen.“

Das Buch „Dortmund bauen – Masterplan für eine Stadt“ von Dieter Nellen, Wolfgang Sonne und Ludger Wilde ist im Jovis-Verlag erschienen. Es ist für 49,80 Euro im Buchhandel erhältlich.
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