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Bluttat aus Eifersucht

Amtsgericht Dortmund

Rasend vor Eifersucht prügelte ein 34-jähriger Mann im Februar 2010 auf seinen vermeintlichen Nebenbuhler ein. Am Donnerstag wurde er vom Amtsgericht zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 12.08.2010

Das Opfer hatte keine Chance. Der Angeklagte klingelte damals an der Wohnungstür und schlug nach dem Öffnen ohne Vorwarnung zu. „Es hagelte Schläge von allen Seiten“, erinnerte sich der Zeuge vor Gericht. Erst sei er von dem 34-Jährigen mit Faustschlägen traktiert worden, später habe dieser dann eine schwere Stehlampe ergriffen und „mindestens neun Mal“ zugeschlagen. Die Folge: Mit unzähligen stark blutenden Platzwunden und einer gebrochenen Nase musste das Opfer ins Krankenhaus eingeliefert werden. Und warum das alles? „Ich hatte gehört, dass meine Freundin angeblich was mit dem Typen hat“, sagte der Angeklagte. Und tatsächlich: Nachdem er seinen vermeintlichen Nebenbuhler blutig geprügelt hatte, traf er in der Wohnung auf seine Freundin. Die 30-Jährige beharrt jedoch bis heute darauf, dass die Gerüchte falsch sind. „Wir sind nur Freunde“, sagte sie. Das gilt anscheinend auch wieder für die beiden Männer. Während der Verhandlung bat der 34-Jährige den Verletzten um Verzeihung. Dieser entgegnete: „Wenn du die Lampe bezahlst, können wir darüber reden...“

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