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Brand am Großmarkt unter Kontrolle

Sperrungen aufgehoben

Rund 100 Feuerwehrleute kämpften seit den Morgenstunden gegen einen Brand in der Nähe des Großmarkts. Dort stand eine 800 Quadratmeter große Lagerhalle in Flammen. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle. Seit 13.30 Uhr sind auch alle Sperrungen aufgehoben.

DORTMUND

von Von Wiebke Karla

, 27.08.2010

"Wir können zurzeit nicht mehr in den Keller. Es könnte sein, dass die Decke einstürzt", erklärte Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff am Vormittag auf RN-Anfrage. Derzeit prüft die Feuerwehr gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) weitere Öffnungen zu schaffen.  "Es geht jetzt darum, den letzten Rest zu löschen", so Osthoff. Eine Prognose, wie lange die Löscharbeiten noch andauern wollte er zünächst nicht abgeben. Seit 13.30 Uhr sind alle Sperrungen aufgehoben. Die Halle wurde abgesperrt, weil der Statiker noch keine Aussage über die Tragfähigkeit der Decke machen konnte.

Dicke Rauchwolken ziehen über die östliche Innenstadt, Anwohner sollten weiterhin Fenster und Türen geschlossen halten. Die Straßensperrungen sind inzwischen aufgehoben, allerdings nicht für LKW-Verkehr.   Der Heilige Weg war bis 8.40 Uhr zwischen der Carl-Duisberg-Straße und der Ernst-Mehlich-Straße gesperrt. Die Sperrung ist nun für den PKW-Verkehr und den öffentlichen Nahverkehr freigegeben, LKW müssen den Bereich nach wie vor umfahren. Die Löscharbeiten dauern weiter an. Das Feuer ist heute Nacht gegen 3 Uhr im Keller der Lagerhalle auf dem ehmaligen Güterbahnhof ausgebrochen. Wie Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff erklärte, war es aufgrund der riesigen Hitze und der starken Rauchentwicklung nicht möglich, den Brand direkt im Keller zu bekämpfen. Die Feuerwehr leitet nun von außen Schaum in die Halle.  Die dicken Rauchwolken haben sich in der Nacht und am frühen Morgen immer wieder in den unteren Luftschichten gesammelt, so dass Anwohner der östlichen Innenstadt - vor allem der Viertel rund um Kronprinzenstraße und der Kaiserstraße - Fenster und Türen bis auf weiteres geschlossen halten sollen. "Auch sollte man nicht durch die Rauchwolken hindurchgehen", so Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff.

Feuerwehr und Polizei haben seit der Nacht die Anwohner mit Warndurchsagen auf die Lage aufmerksam gemacht. Der Umweltdienst der Feuerwehr ist vor Ort. "Die bislang gemessenen Konzentrationen an Schadstoffen sind nicht so hoch, dass man weitere Maßnahmen ergreifen muss", erklärt Osthoff. Warum der Brand ausgebrochen ist und was genau in Flammen steht, ist zurzeit noch nicht bekannt. Die Feuwehr vermutet jedoch, dass es sich um Kabelisolierungen handelt. Die Lagerhalle steht derzeit leer.

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