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Bundespolizei holt onanierenden Mann aus Eurobahn

Hauptbahnhof Dortmund

Ein 21-Jähriger ist am Montagnachmittag in einer Eurobahn dabei erwischt worden, wie er sich in einem Abteil selbst befriedigte. Die Bundespolizei holte den zu diesem Zeitpunkt immer noch onanierenden Mann am Dortmunder Hauptbahnhof aus dem Zug. Der Dortmunder hatte es nicht nur bei der Selbstbefriedigung belassen.

DORTMUND

, 17.10.2017
Bundespolizei holt onanierenden Mann aus Eurobahn

Die Eurobahn.

"Da denkt man, man hätte schon alles erlebt und dann kommt das" - wenn Polizeimeldungen so anfangen wie diese der Bundespolizei, weiß man, dass es sich um einen außergewöhnlichen Fall handeln muss. Am Montagnachmittag war die Bundespolizei gegen 17 Uhr zu einer Eurobahn gerufen worden, die im Hauptbahnhof stand.

Und was eine 40-jährige Zugbegleiterin den Beamten zu erzählen hatte, war tatsächlich ungewöhnlich: In einem der Großraumabteile der Eurobahn sitze ein Mann mit heruntergelassener Hose, der ungeniert onaniere. Zudem habe er zuvor in das Abteil gepinkelt.

Und tatsächlich trafen die Polizisten auf einen Mann ohne Hose, genauer gesagt auf einen 21-Jährigen aus Dortmund. "Höflich, aber bestimmt forderten ihn die Beamten auf, seine sexuelle Handlung einzustellen, die Hose anzuziehen und den Zug zu verlassen", heißt es in der Pressemitteilung.

Onanierer zeigte keinerlei Reue

Sie nahmen den Mann vorübergehend mit zur Wache, um den Sachverhalt und seine Personalien aufzunehmen. Danach durfte er diese wieder verlassen.

"Gegen den bislang nicht polizeilich in Erscheinungen getretenen Dortmunder wurde ein Strafverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und ein Bußgeldverfahren wegen Verunreinigung von Bahnanlagen eingeleitet", so die Bundespolizei. Erstaunlich: Weder gab es Anzeichen für einen Drogen- oder Alkoholeinfluss noch für eine psychische Erkrankung. Auch habe der Mann keinerlei Reue gezeigt, sagte Pressesprecher Volker Stall auf Nachfrage unserer Redaktion.

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