Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bundestagswahl: So hat Dortmund abgestimmt

Ticker zum Nachlesen

CDU und SPD haben bundesweit deutlich an Stimmen verloren, ähnlich sieht es in Dortmund aus. Die Enttäuschung ist entsprechend groß. Sabine Poschmann und Marco Bülow (beide SPD) haben ihre Direktmandate verteidigt. Die AfD hat auch in Dortmund ein zweistelliges Ergebnis erreicht. Hier finden Sie das vorläufige amtliche Endergebnis.

Bundestagswahl: So hat Dortmund abgestimmt

Enttäuschte Gesichter bei der SPD.

Das vorläufige amtliche Endergebnis aus Dortmund (nach 529 von 529 Wahlbezirken):

 

So haben unsere Reporter Gaby KolleOliver Volmerich und Peter Bandermann aus dem Rathaus berichtet:

Tweets über from:olivol OR from:GabyKolle OR from:RN_Bandermann)

Alle Bilder vom Dortmunder Wahlabend:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So läuft der Wahlabend in Dortmund

Alle Bilder und Emotionen zum Wahlabend im Dortmunder Rathaus.
24.09.2017
/
Bei der SPD war die Stimmung im Keller.© Foto:Stephan Schütze
Verhalten blieben die Reaktionen bei der Union.© Foto:Stephan Schütze
Verhalten blieben die Reaktionen bei der Union.© Foto:Stephan Schütze
Im Bürgersaal des Rathauses sind viele Besucher und Politiker.© Foto:Stephan Schütze
Die FDP jubelt.© Foto:Stephan Schütze
Die Grünen haben spontan gegen die AFD Position bezogen.© Foto:Stephan Schütze
BVB-Star Neven Subotic verfolgte die Bundestagswahl im Rathaus.© Foto:Stephan Schütze
Die Grünen verfolgen die ersten Ergebnisse.© Foto: Oliver Schaper
Die Dortmunder SPD beobachtet die ersten Wahlergebnisse.© Foto: Oliver Schaper
Die Dortmunder SPD beobachtet die ersten Wahlergebnisse.© Foto: Oliver Schaper
Die Dortmunder SPD beobachtet die ersten Wahlergebnisse.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke aus dem Dortmunder Rathaus.© Foto: Oliver Schaper
Enttäuschte Gesichter bei der SPD.© Foto: Oliver Schaper
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Erste Eindrücke aus dem Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
Die Polizei schützt den Dortmunder Wahlabend.© Foto: Stephan Schütze
Die Polizei schützt den Dortmunder Wahlabend.© Foto: Stephan Schütze
Die Polizei schützt den Dortmunder Wahlabend.© Foto: Stephan Schütze

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Wahlabend in Dortmund II

Katerstimmung bei der SPD, auch bei der Union war die Stimmung gedrückt. Jubel hingegen gab es bei der FDP und der AFD. So lief der Wahlabend im Rathaus.
24.09.2017
/
OB Ullrich Sierau kritisierte auch die Bundespolitik seiner Partei.© Foto: Oliver Schaper
CDU Bundestagsabgeordneter Steffen Kanitz und die ehemalige CDU-Landtagskandidatin Sarah Beckhoff im Gespräch.© Foto:Stephan Schütze
Musik gab es auch.© Foto:Stephan Schütze
Die Dortbund-Helfer waren ebenfalls geladen.© Foto:Stephan Schütze
Die Stimmung bei der SPD war gedrückt.© Foto:Stephan Schütze
SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Schilff (links) im Gespräch.© Foto:Oliver Schaper
Bei der SPD herrschte Katerstimmung.© Foto:Oliver Schaper
Die Grünen wirkten optimistisch.© Foto:Oliver Schaper
Die Grünen verfolgten den Wahlabend am Bildschirm.© Foto:Oliver Schaper
Marco Bülow, SPD-Abgeordneter.© Foto:Oliver Schaper
Bei der SPD analysierten die Mitglieder das Ergebnis.© Foto:Oliver Schaper
Zufrieden verfolgte FDP-Chef Michael Kauch die Ergebnisse.© Foto:Oliver Schaper
Die FDP gehört zu den Gewinnern des Abends.© Foto:Oliver Schaper
Die Bundestagskandidaten der AFD: Matthias Helferich und Heiner Garbe.© Foto: Oliver Schaper
Schlagworte "44137-Dortmund,

Aktualisierung, 20.56 Uhr: Klärungsbedarf bei einigen Ergebnissen

Beim Dortmunder Systemhaus, das die Zahlen zu den im Internet dargestellten Wahlergebnisse liefert, gibt es noch Klärungsbedarf. Für einige Stadtbezirke werden noch gar keine Zweitstimmen-Ergebnisse angezeigt, für Eving und Innenstadt-Nord gibt es Ergebnisse, die eher in den Dortmunder Süden passen.

Aktualisierung 20.45 Uhr: Das sagt OB Sierau 

OB Ullrich Sierau: "Wenn die AfD aus dem Wahlergebnis den Schluss zieht, sie hätte in dieser Stadt etwas zu sagen, liegt sie falsch. Die Bundestagswahl ist etwas völlig anderes. Die Regierung, die das Organisationsversagen zu verantworten hat, hat die Quittung erhalten." 

Sierau zum Thema Flüchtlingspolitik: "Wir haben zwei Krisenstäbe eingerichtet und Thomas de Maiziere hat Interviews in Sonntagszeitungen gegeben, "Kommt zu uns", das Bundesamt für Migration hat es nicht auf die Kette gekriegt, und die Kanzlerin hat Selfies gemacht. Das war das, was wir wahrgenommen haben und was die Wähler wahrgenommen haben. Die SPD ist dafür abgewatscht worden, dass sie das auf Bundesebene mitgemacht hat."

Sierau weiter: "Doch für Dortmund bedeutet das erst mal gar nichts. Der Rat besteht drei Jahre weiter, wie er ist. Die neue schwarzgelbe Landesregierung versucht die Anliegen umzusetzen, die der Rat mit großer Mehrheit beschlossen hat. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Stadt darunter leidet, wenn die SPD nicht mehr in der Bundesregierung vertreten ist."

Aktualisierung, 20.30 Uhr: Jahl (SPD): "Wir haben einen engagierten Wahlkampf geführt"

Auch, wenn noch nicht alle Wahllokale ausgezählt sind: Bei der SPD gratuliert Unterbezirks-Vize Armin Jahl den Direktkandidaten Sabine Poschmann und Marco Bülow bereits zur Wiederwahl. „Wir haben einen engagierten Wahlkampf geführt. Wir als Dortmunder SPD haben uns nichts vorzuwerfen“, sagte Jahl.

Das Ergebnis bei den Zweitstimmen, bei dem für die SPD in Dortmund ein Minus von rund 8 Prozent abzeichnet, werde man deutlich analysieren müssen. Marco Bülow tröstete die Parteianhänger mit der Erkenntnis, dass die SPD in Dortmund noch immer gut 10 Prozent über dem Bundesergebnis liege und die AfD hier schlechter abschneide als bundesweit.

Trotzdem überwiegt die Enttäuschung auch bei ihm: „Die SPD steht auf der Kante. Nimmt man die absoluten Zahlen hat nur noch jeder siebte oder achte in Deutschland die SPD gewählt“, stellte Bülow fest. „Auf in den Kampf, muss deshalb heute die Devise sein.“ Sabine Poschmann plädierte dafür, das Ergebnis erst einmal sacken zu lassen. Allerdings: Als sie feststellte dass die SPD nun wohl in die Opposition gehe, gab es großen Applaus im Saal, der sich zu diesem Zeitpunkt allerdings auch schon deutlich geleert hatte.

Aktualisierung, 20.13 Uhr: Das Dortmunder Rathaus leert sich 

Die ersten Besucher verlassen das Dortmunder Rathaus, schildert Reporter Peter Bandermann. Die Wahlparty gehe jetzt ins Finale. Die Stimmung sei insgesamt gedrückt, der Einzug der AfD in den Bundestag wird nach seinem Eindruck als echter Dämpfer wahrgenommen. Wie er berichtet, sind im Rathaus Menschen mit Migrationshintergrund von einem Sicheheitsdienst abgestellt, um für die Sicherheit der AfD-Politiker zu sorgen.

Aktualisierung, 19.58 Uhr: Zahlen aus Wahlkreis 143 nach 140 von 259 Wahlbezirken

 

Aktualisierung, 19.45 Uhr: Heiner Garbe (AfD) - "Hatten einen sehr guten Lauf" 

Heiner Garbe, Bundestagskandidat und Ratsfraktionschef der AfD, hatte Freitag auf 14,1 Prozent für seine Partei getippt. Ganz hat das nicht gereicht, doch er spricht von einem "sensationellen Ergebnis. Wir werden erstmals seit Jahrzehnten eine echte Opposition im Bundestag haben. Wir werden eine aktive und konstruktive Opposition machen." Garbe selbst allerdings und auch der zweite Dortmunder AfD-Kandidat werden nicht dabei sein. Sie stehen nicht auf der Landesliste.

Nach der bisherigen Auszählung kommt Garbe auf 9,7 Prozent und Helferich auf 10,8 Prozent. Er sei bislang auch mit den Dortmunder Ergebnissen zufrieden, erklärte Garbe, "es zeigt, dass wir in unseren Wahlbezirken verhaftet sind." Das Ergebnis der Bundestagswahl werfe für ihn ein Schlaglicht auf die nächste Kommunalwahl in 2020. Garbe: "Dann werden wir, die wir die dritte Kraft in Deutschland sind, mindestens die dritte Kraft im Rat sein."

#BTW17 Heiner Garbe von @AfDDortmund über das Ergebnis seiner Partei pic.twitter.com/lGlW7NisHZ

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

#BTW17 Heiner Garbe von der @AfDDortmund über Wahlkampf und Opposition pic.twitter.com/LCkHr2i18q

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

Aktualisierung, 19.34 Uhr: "Wenn es zu einer Jamaika-Koalition kommt, trete ich aus der Partei aus"

Bei den Grünen im Rathaus gibt es Blumen und trotzigen Applaus für die beiden Direktkandidaten Ingrid Reuter und Markus Kurth. Ingrid Reuter sagt dazu: „Unser Ergebnis ist gut, aber das Gesamtergebnis katastrophal. Die Partei steht vor einer ganz schwierigen Situation. Einige haben schon gesagt, wenn es zu einer Jamaika-Koalition kommt, trete ich aus der Partei aus.“

Die Kreisvorsitzenden Katja Bender und Remo Licandro sehen es ähnlich: „Die Partei steht in der Frage der Koalition vor einer ganz großen Herausforderung“, sagte Licandro. Besonders erschreckend finden beide das Abschneiden der AfD. „Sie hat nach unserer Meinung nichts im Bundestag zu suchen“, sagte Licandro. Katja Bender sprach von einem „bitteren Ergebnis für die Demokratie.“ Schon zuletzt habe es Attacken auf Wahlkämpfer der Grünen gegeben, sagte sie. „Jetzt ist Solidarität gefragt. Wir müssen aufeinander Acht geben.“

Aktualisierung, 19.30 Uhr: Erste Ergebnisse aus Wahlkreis 142 (nach 38 von 270 Wahlbezirken):

 

Aktualisierung, 19.26 Uhr: Kauch (FDP): "Herausragendes Ergebnis"

Der Dortmunder FDP-Kreisvorsitzende Michael Kauch: "Für die FDP ist es ein herausragendes Ergebnis, nach der schlimmste Niederlage für die FDP vor vier Jahren haben wir es geschafft, die Partei zu erneuern und neues Vertrauen zu gewinnen. Insgesamt stehen wir vor der sehr schweren Herausforderung, aus diesem Ergebnis eine Regierungsmehrheit zu machen."

Aktualisierung, 19.22 Uhr: Zitterpartie für Kanitz - "Angst hat die Wahl entschieden"

Für den CDU-Kreisvorsitzenden Steffen Kanitz der auf Platz 16 der Landesliste steht, ist noch nicht klar, ob er nach einer Legislaturperiode wieder in den Bundestag einzieht. In einem ersten Kommentar erklärte er: "Die große Koalition ist abgewählt. Wir bleiben stärkste Kraft, aber mit deutlichen Verlusten. 32,5 Prozent ist kein gutes Ergebnis. Es gibt offensichtlich eine Menge unzufriedene Wähler. Das Flüchtlingsthema hat seit dem TV-Duell wieder Konjunktur bekommen. Es war an den Wahlständen wieder Thema. Zukunftsthemen haben nicht die Wahl entschieden, Angst hat die Wahl entschieden."

Aktualisierung, 19.10 Uhr: Bülow und Poschmann (beide SPD) vorne

Die ersten Wahllokale sind ausgezählt. Im Wahlkreis 142 liegt bei vier ausgezählten Lokalen Marco Bülow mit 42,2 Prozent vorn, im Wahlkreis 143 bei sieben ausgezählten Wahllokalen Sabine Poschmann, ebenfalls SPD, mit 41,8. 

Sabine Poschmann, SPD-Bundestagsabgeordnete: „Unser Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Das ist eine Niederlage auf der ganzen Linie, eine Klatsche für die Große Koalition.“

Eine Neuauflage einer Großen Koalition schon jetzt ganz auszuschließen, hält Sabine Poschmann aber für verfrüht. „Eine Große Koalition ist auch nicht mein Wunsch, wir sollten aber noch einige Tage abwarten. Es liegt jetzt an der Kanzlerin, eine Regierung zu bilden. Wir sollten mit denen sprechen, mit denen es die größte inhaltliche Schnittmenge gibt.“ Gleichwohl weiß Sabine Poschmann: „90 Prozent der Genossen sind gegen eine Große Koalition.“

Aktualisierung 18.57 Uhr: Erste Zahlen aus dem Wahlkreis 143

 

Aktualisierung, 18.42 Uhr: Markus Kurth (Grüne) zieht wohl wieder in den Bundestag ein

Markus Kurth (Grüne) nahm zwar schon Glückwünsche für den Wiedereinzug in den Bundestag entgegen, weil er wohl über die Landesliste der Grünen sein Mandat verteidigt hat, zum Feiern war ihm aber nicht zumute. Er sprach von einem „bitteren Gefühl“.

"Der Einzug der AfD kann keinen Demokraten kalt lassen - eine Partei mit einem Spitzenkandidaten, der zumindest indirekt gefordert hat, den Zweiten Weltkrieg als Leistung anzuerkennen. Wir Grünen stehen jetzt vor einer sehr sehr schwierigen Situation. Nach Lage der Dinge, gibt es drei Optionen: eine große Koalition, die Thomas Oppermann von der SPD aber schon so gut wie ausgeschlossen hat, Jamaika oder Neuwahlen. Für Jamaika werden Koalitionsverhandlungen sehr schwierig. Wir können nicht in zentralen Fragen Verzicht üben, wenn wir in vier Jahren noch eine Bundestagsfraktion haben wollen. Das ist ein ganz großes Dilemma."

Aktualisierung, 18.32 Uhr: Erste Stellungnahme von Michael Kauch (FDP:

#BTW2017 Das sagt Michael Kauch von der @FDP_Dortmund: pic.twitter.com/wlvuH46zdx

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

Aktualisierung, 18.25 Uhr: Steffen Kanitz (CDU) ist enttäuscht

#BTW2017 in #Dortmund: @steffenkanitz enttäuscht vom Ergebnis der @CDUpic.twitter.com/T0igLzPOhe

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

Aktualisierung, 18.22 Uhr: Erste Reaktion von Utz Kowalewski (Linke)

Utz Kowalewski, Linken-Chef im Rat: "Wir als Linke haben das Ergebnis, das zu erwarten war, etwa auf dem Niveau der letzten Wahl. Schockierend ist natürlich das Ergebnis der AfD. Für die SPD ist ihr Abschneiden natürlich eine Katastrophe. Die müssen sich fragen, ob sie den Status der Volkspartei gesamtdeutsch noch für sich beanspruchen können. Spannend ist jetzt die Frage, welche Koalition sich findet. Ich glaube nicht, dass es nochmal zu einer großen Koalition kommt."

#BTWahl2017 So kommentiert Celine Erlenhofer von @dieLinke das Ergebnis pic.twitter.com/kN7KbY7CZZ

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

Aktualisierung 18.12 Uhr: Das sagt Marco Bülow (SPD)

Die erste Reaktion des SPD-Bundestagsabgeordneten Marco Bülow: „Das Ergebnis ist absolut enttäuschend, aber nicht total verwunderlich. Wenn man eine Große Koalition macht, darf man sich nicht wundern, dass der rechte Rand gestärkt wird. Für meine Partei ist das die Quittung für zwölf Jahre Annäherung an die CDU und Profilverlust. Mit Blick auf das Ergebnis der AfD darf sich heute eigentlich keiner freuen.“

#BTW2017 in #Dortmund: Deutliche Worte von @marcobuelow zum Ergebnis der @spdbtpic.twitter.com/V3A8Hh4oIb

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

Aktualisierung 18 Uhr: Wahllokale geschlossen

Die Wahllokale sind jetzt geschlossen, unsere Reporter berichten jetzt live aus dem Dortmunder Rathaus. Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse zusammen. 

Aktualisierung 17.30 Uhr: Weiter hohe Wahlbeteiligung, Rathaus füllt sich

Langsam wird es spannend. Im Rathaus hat die Wahl- und Dankeschön-Party für die Helfer des DortBunt-Festes begonnen. Die Stadt liefert derweil den letzten Zwischenstand in Sachen Wahlbeteiligung: Um 17 Uhr hatten 63,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Vor vier Jahren waren es eine Stunde vor Schließung der Wahllokale 57,5 Prozent.

Mit der Briefwahl zeichnet sich also eine Beteiligung von mehr als 86 Prozent ab - so viel wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. 

Aktualisierung 17.18 Uhr: Patienten wählten im Knappschaftskrankenhaus in letzter Minute 

Unbedingt wählen wollten am Sonntag zehn Patienten des Knappschaftskrankenhauses in Brackel, die kurzfristig den Wahltag in stationärer Betreuung verbringen mussten. Das Klinikum Westfalen machte ihren Wunsch in Abstimmung mit dem Wahlamt der Stadt möglich. Für Patienten, die überraschend den Wahltag im Krankenhaus erleben und somit nicht schon im Vorfeld Briefwahl beantragen konnten, sieht die Wahlordnung eine Last-Minute-Briefwahl vor.

Zu denen, die diese Möglichkeit nutzten gehörte Renate Bock. Die Seniorin hat noch keine Wahl verpasst in ihrem Leben und hielt diese Tradition schon für gebrochen. Um so mehr freute es sie, dass sie ihre Stimme auch aus dem Knappschaftskrankenhaus Dortmund heraus abgeben konnte. Katrin Radinger ist ebenfalls treue Urnengängerin. Sie findet, Stimmabgaben sollten generell zur Pflicht werden. Sie kam dem nun ebenfalls trotz Krankenhausaufenthalts nach.

Aktualisierung 15.30 Uhr: Deutlich höhere Wahlbeteiligung

Was sich bundes- und landesweit abzeichnet, gilt auch für Dortmund. Die Wahlbeteiligung ist an diesem Sonntag deutlich höher als vor vier Jahren. Bis 15 Uhr - also bis drei Stunden vor Schließung der Wahllokale - hatten stadtweit 52,3 Prozent in den Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben. 2013 waren es zum gleichen Zeitpunkt 43,6 Prozent. 

Zählt man die Briefwahl dazu, kommt man aktuell auf eine Beteiligung von mehr als 65 Prozent.

Aktualisierung 13.20 Uhr: Mehr als jeder Dritte war schon im Wahllokal

Der erfreuliche Trend bei der Wahlbeteiligung hält weiter an: Zur "Halbzeit" um 13 Uhr, also fünf Stunden nach Öffnung der Wahllokale, hatte jeder dritte Wahlberechtigte - genau 33,7 Prozent - schon seine Stimmen in einem der 384 Wahllokale abgegeben. Vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 27,4 Prozent.

Dazu kommt dann noch die Briefwahl mit einer schon absehbaren Rekord-Beteiligung. Rechnet man sie dazu kommt man auf eine Beteiligung von rund 57 Prozent. Und bis 18 Uhr ist ja noch Zeit.

Aktualisierung 11.30 Uhr: Höhere Wahlbeteiligung in Sicht

Nach dem Rekord bei der Briefwahl zeichnet sich auch am Wahltag selbst bislang eine gute Beteiligung ab. Bis 10.45 Uhr hatten in Dortmund 13,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl 2013. Die Briefwahl ist dabei noch nicht mitgerechnet. Sie allein liegt schon bei gut 23 Prozent.

 

Aktualisierung 9.50 Uhr: Wahl ohne große Probleme gestartet

Wie die Stadt meldet, haben alle 386 Wahllokale am Morgen pünktlich geöffnet. In zwei Wahlräumen mussten Wahlkabinen, also die Abtrennungen aus Pappe, nachgeliefert werden, vor einem Wahllokal wurde ein Wahlplakat entfernt, weil der Mindestabstand zum Lokal nicht eingehalten worden war. Denn Wahlwerbung im unmittelbaren Umfeld des Wahlraums ist heute nicht erlaubt.

Das größte Problem: 110 der knapp 4000 ehrenamtlichen Wahlhelfer hatten sich kurzfristig krank gemeldet. Sie sollen mit Hilfe einer vorhandenen Reserveliste nachbesetzt werden. Spätestens um 10 Uhr sollen alle Wahlteams komplett sein.

Auswirkungen auf die laufende Wahl hat das nicht, weil die Wahlteams ohnehin in Schichten arbeiten. Erst um 18 Uhr ist dann die volle Besetzung nötig, wenn die Auszählung beginnt.

Der ursprüngliche Bericht:

Nimmt man die Briefwahl als Maßstab, zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Denn dort gibt es einen neuen Rekord. Mehr als 97.000 Dortmunder haben Briefwahl beantragt. Das sind fast 16.000 mehr als bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013.

Wer seine Briefwahlunterlagen allerdings noch nicht zurückgeschickt hat, kann sie heute noch bis 18 Uhr ausgefüllt in die Hausbriefkästen am Rathaus am Friedensplatz und am Stadthaus am Südwall einwerfen.

In welches Wahllokal man gehen muss, um dort ganz normal seine Stimmen abzugeben, steht auf der Wahlbenachrichtigung, die die Stadt Mitte August verschickt hat. Im Zweifelsfalle kann man über die Seite www.wahlen.dortmund.de auch mit Eingabe seiner Adresse nach der Wahllokaladresse suchen.

Die Wahlbenachrichtigung sollte man mit ins Wahllokal nehmen, im Zweifelsfall reicht aber auch der Personalausweis.

 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt