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Burger King: Drei Dortmunder Filialen sind jetzt dicht

Skandalumwitterter Betreiber

Jetzt stehen die Kunden vor verschlossenen Türen: Drei der fünf Dortmunder Burger-King-Filialen bleiben seit Montag bis auf Weiteres geschlossen. Sie werden vom skandalumwitterten Franchise-Nehmer Yi-Ko betrieben, dem Burger King fristlos alle Verträge gekündigt hatte. Wie es nun für die rund 135 betroffenen Mitarbeiter weitergeht, ist noch völlig offen.

DORTMUND

, 24.11.2014

Die Filialen am Ostenhellweg, der Borussiastraße in Kley und der Brunnenstraße in der Nordstadt machten am Montag gar nicht erst auf. Im Fenster der Filiale am Ostenhellweg klebt lediglich ein Zettel, auf dem die "vorübergehende" Schließung verkündet wird.

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"Wir werden so schnell wie möglich wieder für Sie öffnen", heißt es in der kurzen Mitteilung. Nicht betroffen sind hingegen die Filialen in der Thier-Galerie und in Hörde, sie werden von anderen Franchise-Nehmern betrieben.

auf einer größeren Karte anzeigen Laut einem Schreiben von Yi-Ko-Chef Dieter Stummel gehen die Gespräche über eine "baldige Wiedereröffnung" der Filialen aber weiter. Er erklärte: "Das primäre Ziel ist die baldige Wiedereröffnung unter der Burger-King-Marke. In welcher Konstellation, ist ein anderes Thema."

In den Dortmunder Filialen arbeiten nach Angaben der Gewerkschaft "Nahrung Genuss Gaststätten" (NGG) rund 135 Mitarbeiter. Mit ihrem Arbeitgeber haben viele von ihnen keine gute Erfahrung gemacht. Seit der Übernahme der Filialen durch Yi-Ko im Mai 2013 zählte die Gewerkschaft 187 Klagen von Mitarbeitern gegen Yi-Ko. Am spektakulärsten waren die wiederholten Versuche des Unternehmens,

. Damit scheiterte Yi-Ko ein ums andere Mal.

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Bundesweit in Verruf war Yi-Ko im Mai 2014 geraten, als ein Fernsehteam

in einigen der Yi-Ko-Filialen aufdeckte. Die Dortmunder Betriebe gehörten jedoch nicht dazu.

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