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Darum könnte der U-Turm-Chef bald mehr entscheiden

Edwin Jacobs

Die Chancen für den neuen U-Turm-Intendanten Edwin Jacobs, mehr Entscheidungsbefugnisse zu bekommen, um das U nach vorn zu bringen, stehen nicht schlecht. Warum? Wir erklären es.

DORTMUND

, 26.06.2017
Darum könnte der U-Turm-Chef bald mehr entscheiden

Edwin Jacobs.

Bekommt U-Turm-Chef Edwin Jacobs bald mehr Entscheidungsbefugnisse? Die Chancen stehen nicht schlecht. Denn seit Ende 2011 gibt es den Ratsauftrag an die Verwaltung, die Gründung einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) zum Betrieb des Dortmunder U und die Gründung einer Förderstiftung vorzubereiten. „Das weiß nur kaum noch jemand“, sagte auf Nachfrage Stadtdirektor und Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Man müsste den Ratsbeschluss nur umsetzen.

Edwin Jacobs hatte beim Mittagstisch des IHK-Präsidenten erzählt, dass vier Herren der Stadt bei ihm gewesen seien und ihm auf Papier gezeigt hätten, wie es bei Entscheidungen läuft. Er müsse sich abstimmen, angefangen mit Kurt Eichler, Chef der Kulturbetriebe, zu denen das U gehört, über Kulturdezernent Stüdemann bis hin zu OB Ullrich Sierau und den Rat.

Es gibt noch offene Fragen

Damit er als Geschäftsführer mehr entscheiden könne, müsse eine neue Organisationsstruktur her, forderte Jacobs. Das U könne zu einer GmbH oder gGmbH umgewandelt werden. Diese Möglichkeit sieht Stüdemann auch. Allerdings sei über die Rechtsform – ob gGmbH oder Stiftung – angesichts einer geplanten Reform des Stiftungsrechts noch zu diskutieren.

Der Rat hatte 2011 eine Stiftung verworfen. Die Stadt hätte sich für eine rechtliche Anerkennung der Stiftung langfristig verpflichten müssen, diese in einer Größenordnung von mindestens acht Millionen Euro jährlich zu unterstützen. Das hielt die Bezirksregierung vor dem Hintergrund der Unsicherheit über die Entwicklung der kommunalen Finanzen aufgrund der Finanzkrise damals nicht für genehmigungsfähig.

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