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Das Dortmunder "U" leuchtet wieder

DORTMUND Das Dortmunder U leuchtet wieder. Um 16.07 Uhr drückten die Ehrengäste um OB Gerhard Langemeyer und Architekt Prof. Eckhard Gerber auf den symbolischen roten Knopf, um die vier riesigen Buchstaben auf dem alten Brauereiturm in neuem Glanz strahlen zu lassen.

von Von Oliver Volmerich

, 19.12.2008
Das Dortmunder "U" leuchtet wieder

Am frisch sanierten "U" hat Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer das Licht angeknipst.

Für den Glanz sorgen aber nicht allein die Lichter im vierfachen U, die nach monatelanger Pause wieder in Betrieb genommen wurden, sondern auch die Buchstaben selbst. Denn deren Goldeinfassung wurde ebenso wie die Metallhalterung gründlich restauriert. 544 Gramm Blattgold wurden in hauchdünnen Schichten neu aufgetragen, erklärte Karl-Friedrich Ostholt als Leiter der städtischen Projektgruppe für das Dortmunder U und die Sanierung der Rheinischen Straße. "Das Gold hat einen riesigen Vorteil: Es hält 40 Jahre." Metallkonstruktion entrostet So lange hielt auch die alte Goldfassung der Riesenlettern, die Ende der 1960er Jahre als Werbe-Signet der Union-Brauerei auf das Dach des Kellereigebäudes kamen. Doch die Jahre hatten sichtbare Spuren hinterlassen. Jetzt ist die Metallkonstruktion entrostet, die Plexiglas-Verkleidung des Leuchtkörpers gereinigt. "Der Einsatz ist gering, das Ergebnis groß", freute sich Eckhard Gerber, dessen Büro mit dem Umbau des U-Turms zum Kunst- und Kulturzentrum beauftragt ist. Dass das U jetzt wieder leuchte, sei ein wichtiges Signal mit Blick auf das Kulturhauptstadt-Jahr 2010, in dem der Turm Zeichen setzen soll. "Jetzt wird deutlich: Hier ist wieder leben. Hier geht es wieder los", freute sich auch OB Langemeyer. Nicht zuletzt hat auch die Stadt ein Wahrzeichen zurück. Langemeyer: "Für die Dortmunder ist das leuchtende U der Leuchtturm, an dem man sich orientiert."  

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