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Das müssen Sie zum Lichter-Weihnachtsmarkt wissen

Im Fredenbaumpark

Im Fredenbaumpark wird‘s weihnachtlich und mittelalterlich zugleich: Der Phantastische Mittelalterliche Lichter-Weihnachtsmarkt startet am 22. November. Der Eintrittspreis ist gestiegen.

Dortmund

, 06.11.2018
Das müssen Sie zum Lichter-Weihnachtsmarkt wissen

Rund um den See im Fredenbaumpark wird beim Lichterweihnachtsmarkt alles illuminiert. © PLWM

Hunderte Meter Bauzäune schlängeln sich in diesen Tagen ihren Weg durch den Fredenbaumpark. Sie sind die ersten Vorboten für den Phantastischen Mittelalterlichen Lichter-Weihnachtsmarkt, der am 22. November (Donnerstag) rund um den See am Fredenbaum beginnt. In dem Bereich hinter den Zäunen sind in diesen Tagen etliche Arbeiter damit beschäftigt, das weihnachtliche Spektakel aufzubauen.

Zwei Wochen dauert‘s noch, bis alles fertig ist. Dann soll‘s im grünen Herzen der Nordstadt so besinnlich werden wie einst im Mittelalter. Seit 2015 ist der Lichter-Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark zu Hause. Im vierten Jahr gibt es wieder einige Neuerungen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Weihnachtsmarkt.

? Von wann bis wann läuft der Lichter-Weihnachtsmarkt?

Der Lichter-Weihnachtsmarkt läuft vom 22. November, ab 16 Uhr, bis zum 1. Januar. Zunächst ist der Markt donnerstags bis sonntags geöffnet, vom 13. Dezember bis 23. Dezember und vom 26. Dezember bis 1. Januar dann durchgehend. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich von Tag zu Tag und sind auf der Internetseite nachzulesen.

? Was hat der Lichter-Weihnachtsmarkt zu bieten?

Eine ganze Menge. Grundgerüst der Veranstaltung ist ein mittelalterlicher Händlermarkt mit mehr als 100 Ständen. Hier können die Besucher Kunsthandwerk bestaunen und kaufen, zudem gibt‘s jede Menge zum Schlemmen. Auf drei Bühnen treten Mittelalter- und Folkbands auf. An den Samstagen sind oft auch sehr bekannte und beliebte Bands wie Versengold (24. 11., 8.12.) und Saltatio Mortis (1.12., 22.12.) dabei. Weihnachtsmusik werden Besucher vergeblich versuchen zu hören – die wird hier nicht gespielt. Es gibt Feuershows und ein Piratenlager mit Leuchtturm und einem gestrandetem Piratenschiff. Mit 20.000 Quadratmetern ist das Piratenlager in diesem Jahr noch größer als in den Jahren zuvor. Und besonders schön wird der Weihnachtsmarkt erst durch die Tausenden Lichter, die die Bäume und Wege erleuchten und alles zum Funkeln bringen.

Das müssen Sie zum Lichter-Weihnachtsmarkt wissen

Das gestrandete Piratenschiff wird im dunkeln illuminiert. © Andrea Rattay

? Was ist neu?

Es gibt ein Kleinkunstzelt mit Zauberern, Gauklern und Märchenerzählern. Dafür müssen die Besucher dieses Jahr auf die Shows des Falkners verzichten. Es sei für die Tiere nicht gut, über einen so langen Zeitraum stehen zu müssen, sagt Pressesprecher Wolfgang Fuck. Deshalb habe man sich in diesem Jahr gegen die Auftritte des Falkners entschieden. Eine Pontonbrücke über den illuminierten See gibt es auch in diesem Jahr wieder. Statt aus Kunststoffschwimmkörpern ist sie diesmal aus Stahl. Dafür haben die Veranstalter eine ehemalige Panzerbrücke der Bundeswehr organisiert, die auf dem See schwimmt. Mit 6,30 Metern ist sie deutlich breiter – und sie soll auch nicht so viel wackeln wie die Brücke in den Jahren zuvor. Im Infield, also dem Innenraum, in dem auch die großen Konzerte laufen, gibt es mehr Feuerstellen, um die sich Besucher zum Wärmen und Unterhalten setzen können, und mehr Essensstände. Der Innenbereich wird komplett von einer Stadtmauer umschlossen.

? Gibt es auch ein besonderes Angebot für Kinder?

Ja. An jedem Öffnungstag ist der Nikolaus mit seinen Gehilfinnen unterwegs und beschenkt die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt. Auch die Feuershows und die Shows der Gaukler, Zauberer und Märchenerzähler sind etwas für Kinder.Am 28., 29. und 30. Dezember tritt eine Band auf, die vor allem für Kinder ein großer Spaß sein soll. Sie heißt Heavysaurus. Die Bandmitglieder tragen Dinosaurier-Kostüme und sie spielen bekannte Kinderlieder in Heavy-Metal-Versionen – zum Mitsingen. Die Band tritt jeweils um 18 Uhr auf der Weihnachtsbühne auf, die Lautstärke ist laut Veranstalter so, dass kein Kind einen Gehörtschutz braucht.

? Was gibt es zu essen und zu trinken?

Die Auswahl ist riesig: Die Besucher können beim Essen zum Beispiel wählen zwischen Bratwurst, Suppen, Bratkartoffeln mit Spiegelei und Leberkäse, Grünkohl vom offenen Feuer, Apfelpfannkuchen, Crepes und Baumstriezeln. Zu trinken gibt es neben dem klassischen Glühwein Honigwein (Met), Whisky- und Rum-Spezialitäten, Feuerzangenbowle, Bier und Kakao-Cocktails ohne Alkohol.

? Was kosten Glühwein und Bratwurst?

Beides jeweils 2,50 Euro.

? Was kostet der Eintritt?

Der Eintritt kostet 7 Euro. Wer an den Samstagen kommt und auch Musik im Musikzelt hören möchte, zahlt 12 Euro, wer zusätzlich auch noch in den Innenbereich möchte, zahlt 22 Euro im Vorverkauf, 27 Euro an der Tageskasse.Kinder unter 14 Jahre haben freien Eintritt. Damit sind die Preise jeweils zwei Euro höher als im vergangenen Jahr.

? Warum ist der Eintritt gestiegen?

Das hat viele verschiedene Gründe, sagt Wolfgang Fuck. Zum einen seien die Preise für Heizöl enorm gestiegen, das brauche man aber unter anderem, um die Zelte zu wärmen. Damit die Pontonbrücke schwimmen kann, musste der See mit Millionen Litern Wasser aufgefüllt werden. Die Kosten für den Sicherheitsdienst seien ebenso gestiegen wie für die Gema und bestimmte Vermietungen. Deshalb sei man alles in allem nicht um eine Preiserhöung drumherumgekommen, sagt Fuck.

? Mit wie vielen Besuchern rechnt der Veranstalter?

Veranstalter Gisbert Hiller hat sich zum Ziel gesetzt, dass jeder Dortmunder einmal zu seinem Weihnachtsmarkt kommt. Das ist sportlich. Mit mindestens so vielen Besuchern wie im vergangenen Jahr – 260.000 – rechnen Hiller und sein Team aber mindestens wieder. Deshalb werden die Wege auf dem Weihnachtsmarkt von 5 auf 15 Meter verbreitert, damit die Besucher genug Platz haben. Dafür werden Gummimatten ausgelegt. „Niemand soll das Gefühl haben, geschoben zu werden“, sagt Wolfgang Fuck.

? Wenn der Weihnachtsmarkt fast sechs Wochen läuft, wird der Fredenbaumpark sicher ganz schön in Mitleidenschaft gezogen, oder?Ja, das ist in der Tat so, lässt sich aber kaum verhindern, sagt Wolfgang Fuck. Die Wiesen und Wege sehen nach den sechs Wochen nicht mehr ganz so schön aus wie vorher. Aber Fuck versichert, dass das Veranstaltungsteam dafür sorge, dass alles wieder sauber und ordentlich gemacht wird, nachdem der Weihnachtsmarkt geendet hat. Anfang Januar hatte es nach dem letzten Lichter-Weihnachtsmarkt Probleme gegeben, den Park sofort wieder in Ordnung zu bringen, weil es die Witterung nicht zugelassen habe, sagt Fuck. Deshalb konnte das erst im Februar gemacht werden. Ziel sei es aber, den Park so schnell wie möglich wieder herzurichten.

? Kann ich mich auch aktiv an dem Weihnachtsmarkt beteiligen?

Ja. Vom 26. bis 30. Dezember läuft wieder das Fabelwesen-Festival. Die Teilnehmer verkleiden sich als Fabel- oder Fantasiewesen. Jeder, der mag, kann sich dafür per E-Mail anmelden. Sie müssen nur mitteilen, an welchem Tag sie mitmachen wollen und ein Foto von ihrem Fabelwesen mitsenden. Für die besten Verkleidungen gibt es täglich Preise. Zudem ziehen die Fabelwesen in einem Umzug über den Weihnachtsmarkt.

So war das Fabelwesen-Festival im vergangenen Jahr:

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