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Der BVB will die Rote Erde kaufen

Historisches Stadion

Dortmunds altehrwürdiges Stadion Rote Erde steht vor einem Besitzerwechsel: Stadt und Borussia Dortmund sind sich im Prinzip über einen Verkauf einig. Strittig ist allerdings noch ein wichtiger Punkt: der Kaufpreis.

DORTMUND

, 30.04.2014
Der BVB will die Rote Erde kaufen

Das Stadion Rote Erde im Schatten des Signal Iduna Parks.

Borussia Dortmund will weiter nicht nur in Beine, sondern auch in Steine investieren: Der Verein führt mit der Stadt Dortmund Gespräche über einen Kauf des Stadions Rote Erde. Das erklärte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Gespräch mit unserer Redaktion. 

Das historische Stadion neben dem Signal-Iduna-Park stammt aus dem Jahr 1926 und war Heimat des BVB bei den großen Erfolgen des Vereins in den 50er und 60er Jahren. Zur Zeit trägt die U23-Mannschaft des BVB in der 3. Liga ihre Heimspiele in der Roten Erde aus, die sonst als Leichtathletik-Stadion genutzt wird. Allerdings gibt es großen Sanierungsbedarf. Im Gegensatz zur finanziell klammen Stadt könnte der BVB in die Infrastruktur investieren. Dazu würden der Einbau einer Rasenheizung, ein neuer Rasen sowie Modernisierungsmaßnahmen auf den Tribünen gehören, kündigte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Für die Leichtathleten wird ein Alternativstandort gesucht. 

Eine Übernahme der Roten Erde müsse, wie Watzke meint, zu akzeptablen Bedingungen ablaufen. „Wir wären bereit, einen fairen Preis zu zahlen. Wir können allerdings für ein Stadion, das extrem alt ist, wo auch schon seit Jahren nicht mehr investiert worden ist, keine Unsummen zahlen.“

Die Stadt will vor diesem Hintergrund einen externen Gutachter mit der Bewertung des Stadions und einer Preisermittlung beauftragen. Allzu niedrig darf der Preis am Ende allerdings nicht liegen. Denn mit den Einnahmen müsste die Stadt den Aufbau eines Leichtathletik-Zentrums refinanzieren, der mit der Übernahme der Roten Erde durch den BVB nötig würde.  

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