Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der Hafen soll zwei neue Bürotürme bekommen

21 und 11 Stockwerke

Mit dem Projekt "Port Tower" (Hafen-Turm) will die Hafen AG ein bisher ungenutztes Grundstück an der Einfahrt zum Hafen beleben. Der Plan: Zwei Bürotürme mit 21 und elf Stockwerken und einer Gastronomie im Erdgeschoss. Wir erklären die Pläne.

DORTMUND

, 13.10.2016
Der Hafen soll zwei neue Bürotürme bekommen

"Port Tower" (Hafen-Turm) ist der Titel des Projekts, mit dem die Hafen AG ein bisher ungenutztes Grundstück an der Einfahrt zum Hafen beleben will. Hier wäre am Rande des Fredenbaum-Parks Platz für Büros und Gastronomie.

Mitte September hatte die Hafen AG gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung die Pläne für die Entwicklung der Speicherstraße vorgestellt. Dort sollen nicht nur die alten Lagerhäuser im südlichen Abschnitt neu genutzt, sondern auch der nördliche Teil der Straße neu gestaltet werden – mit Bürobauten, Gastronomie und einer Promenade am Wasser (wir berichteten). "Das Interesse der Investoren ist groß. Wir haben fast täglich Gespräche", freut sich Hafen-Direktor Uwe Büscher über die gute Resonanz auf die Pläne.

"Wir wollen einige Bereiche des Hafens städtebaulich erheblich aufwerten", erklärt der Hafen-Chef. Dazu will man nicht nur die Speicherstraße entwickeln, sondern bereits an der Einfahrt zum Hafen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen – mit dem "Port Tower", den Hafen-Türmen am Rande des Petroleumhafens. 70 und 50 Meter hoch könnten sie nach dem Entwurf des Architekturbüros Gerber werden und mehr als 15.000 Quadratmeter Bürofläche bieten.

Anbindung an den Fredenbaum-Park

Zumindest für Fußgänger und Radfahrer gibt es auch eine Anbindung an den Fredenbaum-Park, nicht zuletzt mit Blick auf die Gastronomie, die im Erdgeschoss des "Port Tower" angesiedelt werden könnte. Und die Parkpalette mit 500 Stellplätzen, die südlich der Bürotürme entstehen soll, könnte mit viel Grün zu einer Art Brücke zwischen Hafen und Park werden.

Der Aufsichtsrat der Hafen AG hat bereits grünes Licht für das Konzept gegeben und den Vorstand beauftragt, die Pläne weiterzuverfolgen. Auch die Politik hat die Idee positiv aufgenommen. Ob die Türme am Tankweg tatsächlich so gebaut werden, müssen nun die weitere politische Beratung und das Echo bei möglichen Investoren zeigen. "Wir wollen als Hafen AG auf jeden Fall einen Beitrag zur städtebaulichen Diskussion leisten", erklärt Büscher.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt