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"Der Wendler" muss wohl 34.000 Euro Provision nachzahlen

An Dortmunder Agentur

Ein Urteil ist zwar noch nicht gesprochen, doch es sieht alles danach aus, dass "Der Wendler" - König des Popschlagers - einer Dortmunder Agentur 34.000 Euro Provision nachzahlen muss. Das hat das Duisburger Landgericht am Freitag klar signalisiert.

DORTMUND/DUISBURG

28.10.2016
"Der Wendler" muss wohl 34.000 Euro Provision nachzahlen

Der Schlagersänger Michael Wendler tritt in Lünen auf.

Wendler selbst war gar nicht erst zum Prozess erschienen - und auch sein Anwalt stand von Anfang an auf verlorenem Posten. Die Verhandlung hatte kaum begonnen, da stellte die Richterin auch schon klar: "Nach meiner Überprüfung der Verträge sehe ich es so, dass Herr Wendler und seine Frau grundsätzlich haften." Das heißt: Die Provision muss nachgezahlt werden. 

Die Dortmunder Agentur "MPM Music" hatte 2011 eine Exklusivbookingvereinbarung mit dem Schlagerstar geschlossen. Danach hatte "MPM" das Recht, Wendler exklusiv zu vermitteln. Als Provision wurden im Regelfall zehn Prozent der Gage in Rechnung gestellt - im manchen Fällen auch nur fünf. 

Warum es später zum Streit kam, ist nicht klar. Fakt ist auf jeden Fall: Der Provisionsstreit hat das zuständige Duisburger Landgericht nicht zum ersten Mal beschäftigt. Auch einen früheren Prozess hatte Wendler verloren. Und nun sieht es nicht besser aus. Das Urteil soll zwar erst Mitte November verkündet werden, doch die Richterin ließ keinen Zweifel daran, dass sie Wendler und Ehefrau verurteilen wird, die ausstehenden 34.000 Euro Provision zu zahlen. 

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