Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Clublandschaft meldet sich zurück

Viele Veränderungen

Die Club-Saison, die Jahreszeit der Diskotheken und kleinen Tanztempeln, steht vor der Tür – und im Moment bewegt sich in der hiesigen Clublandschaft so viel wie selten zuvor.

DORTMUND

von Von Didi Stahlschmidt

, 24.08.2010
Die Clublandschaft meldet sich zurück

In bunten Farben macht das Le Grand auch leer was her. Voll wird der Club auf der Brückstraße bestimmt bald wieder - die Dortmunder Szene beweist mit einigen Veränderungen, dass noch viel Leben in ihr steckt.

Ein neuer Club im Hafengebiet, Umbaumaßnahmen, komplette Neuaufstellungen oder Betreiberwechsel: Die Nightlife-Landkarte in Dortmund wird neu sortiert. Den Anfang machte im letzten Monat der Inside Club am Königswall, der mit einem Inhaberwechsel vom Misch-Club zum reinen Reggae- und Dancehall-Club avancierte. Am Schwanenwall baut gerade die Suite023 um, erlaubt sich einen zweiten großen Dancefloor, expandiert somit großzügig.  

Ähnliches auch im Rush Hour im Spähenfelde, früher mal Musikzirkus, wo am 14. 8. ein Club im Club Premiere feierte: Zyan der Name, Techhouse und Elektro die Ausrichtung. In der City tut sich auch etwas – wo das Le Grand in der Brückstraße, lange Zeit als After Hour Tanzbude verschrieen, nun das Motto „Social Clubbing“ ausgerufen hat. Frisch renoviert, neu gestylt und musikalisch von Salsa über Rock bis Urbanmusik neu aufgestellt. Die Reise der Club-Veränderungen führt dann zum Westenhellweg, wo das ZuchtHouse in den nächsten Wochen ins JailHouse umbenennt, sich musikalisch im House-Segment aber wenig verändern wird.

Unabhängig der Frage, wann das ehemalige Yara in der Brückstraße endlich eröffnet, ist die größte Veränderung gleich mit mehreren Betreibern und Clubs verbunden. Clubbetreiber Yves Gredecki hat kürzlich nicht nur die Geschäftsführung des Spirit in der Helle abgegeben, sondern auch den Bakuda Club am Ostentor, der Gerüchten zufolge vom Inhaber der Hirsch-Q übernommen werden soll.   „Neue Herausforderungen, neue und spannende Aufgaben“ heißt es von Gredecki – die findet er zusammen mit Axel Schauerte vom Bam Boomerang und Cafe Max nun mit der Hafenliebe im Hafen, unterhalb des Hafenamts in der Alten Seilerei. Hier wird es zum Ende des Jahres Partys, Konzerte und kulturelle Highlights geben. Zurück in der Innenstadt gelandet, wird der kurzfristig weiße Fleck der Nightlife-Landkarte im U-Turm voraussichtlich Ende September wieder rubinfarben glänzen.

Das Ruby hat die Auszeit genutzt, um noch clubbiger und noch gemütlicher zu werden. „Wir sind absolut positiv gestimmt“, sagt Thomas Pieper, der zusammen mit Till Hoppe auch schon das View in der Kathedrale für Ende des Jahres als Club-Restaurant im Fokus hat. Bleibt noch abzuwarten, was mit dem FZW in der Ritterstraße geschieht, das in Szenekreisen inzwischen "Westfalenhalle 7" genannt wird. Unterm Strich steht die beruhigende Erkenntnis: Das Angebot und der Facettenreichtum an Clubs wächst.

Lesen Sie jetzt