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Die Flutung im Live-Ticker

Phoenix-See

Endlich ist es soweit: Seit fast zehn Jahren laufen die Planungen, seit fünf Jahren die Bauarbeiten - Freitag begann die Flutung des Phoenix-Sees. Unser Live-Ticker vom Flutungs-Fest zum Nachlesen.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann und Oliver Volmerich

, 01.10.2010

Nach fast genau zehn Stunden beenden  wir unsere Live-Berichterstattung von der Flutung des Phoenix-Sees. Schauen Sie doch am Samstag einmal in die Dortmunder Ruhr Nachrichten, da gibt es das volle See-Programm.

Und noch mehr Bilder vom Phoenix-See. Die vierte und fünfte Fotostrecke des aktuellen Tages  sind online gegangen. Hier geht es zu den Bildern.

Das war Amy und hier weitere Eindrücke vom Abend:

 

Aktuelle Besucherzahlen vom See: Zu Amy Macdonald sind 16.000 Zuschauer gekommen - über den Tag verteil waren nach Veranstalterangaben 55.000 Menschen am Seeufer.

Hitparaden-Stürmerin Amy Macdonald steht pünktlich auf der Bühne, greift zum Mikro und rockt am Phoenix-See.

Schichtwechsel am Phoenix-See: Familien fahren nach Hause, junge Leute strömen an den See. Die Pendelbusse der DSW21 sind in beide Richtungen gut besetzt. Die Veranstalter gehen davon aus, dass das Gelände nicht mehr wegen eines zu großen Andrangs gesperrt werden muss. Wer heute dort noch feiern will, kommt also auf jeden Fall aufs Gelände.

Gerade standen fünf Schüler und Schülerinnen des Phoenix-Gymnasiums vor Amy Macdonald. Sie hatten bei 91.2 ein Treffen mit der Sängerin gewonnen. Sie hatten sich spannende Fragen für die Schottin ausgedacht, aber als Pia, Anna, Hannah, Janis und Franziska vor dem Star standen, verschlug es ihnen die Sprache. Doch auch Amy Macdonald war sehr natürlich, ein wirklich sympathischer Stargast.

Hier die zugehörigen Bilder:

Neu bei uns auf der Seite: Der aktuelle Wasserstand im Phoenix-See. Die aktuelle Schätzung gibt es rechts auf den Internetseiten aus dem Dortmunder Lokalbereich.

Neue Zahlen von den Stadtwerken: Über den Tag verteilt waren bisher gut 40.000 Besucher auf dem See-Gelände. Die Neugier auf den neuen See ist ziemlich groß.

Nach Atze Schröders Auftritt haben viele Besucher das Festgelände verlassen. Zu vermuten ist aber, dass es bei Amy Macdonald wieder voller werden dürfte.

Wir haben Luftbilder von der Phoenix-See-Flutung ins Netz gestellt. Eindrucksvolle Fotos von Oskar Neubauer.

Wir erweitern unsere Fotostrecken vom Phoenix-See laufend. Jetzt ist auch Larry Hagman bei uns zu sehen.

 

Inzwischen steht Atze Schröder auf der Bühne des Radiosenders 91.2. Er hat viele lobende Worte für Dortmund übrig. Viele Zuschauer sind zu der Bühne gelaufen.

Tatsächlich herrscht auf den Anmarschwegen zum Festgelände wie der gesperrten Faßstraße großer Andrang. Auch die Pendelbusse der Stadtwerke vom Flughafen und Westfalenpark-Parkplatz E sind "rappelvoll", berichtet DSW21-Sprecher Wolfgang Herbrand. Aber der Verkehr laufe trotzdem weitgehend reibungslos.

Inzwischen ist die Besucherzahl auf über 15.600 gestiegen.

Nach Angaben der Veranstalter waren beim Festakt 14.500 Besucher auf dem Seegelände. Jetzt beginnt auf der Seebühne das Unterhaltungsprogramm. An den Ein- und Ausgängen herrscht weiterhin Gedränge.

Die Polizei hat uns auf Anfrage mitgeteilt, dass rund um den Phoenix-See alle Straßen dicht sind. Die Faßstraße ist zwischen Seekante und Hermannstraße komplett gesperrt.

Jetzt spielen wieder die Dortmunder Philharmoniker. Dazu wird Ballett getanzt. Ab 17 Uhr beginnt das Programm auf der Seebühne.

Als Überraschungsgast war Larry Hagman mit Cowboyhut auf die Bühne gekommen. Der "J.R." aus der TV-Serie Dallas sprach die Worte: "Ich bin ein Dortmunder".

Jetzt ist auch der Minister da: Harry K. Voigtsbergersagt, er sei direkt aus dem Landtag an den See gekommen. Er freut sich über den grandiosen Anblick am See. "Das Projekt Phoenix-See hat eine herausragende Bedeutung für den Strukturwandel, die Stadt und Region."

Guntram Pehlke, als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Bauherr des Sees: "Alle, die an diesem Projekt mitgewirkt haben, dürfen stolz darauf sein, ein Stück Dortmunder Zukunft mitgestaltet zu haben. Der Phoenix-See ist ein Juwel, dessen Strahl- und Leuchtkraft auch in vielen Jahren nicht nachlassen wird."

Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Ich bin stolz darauf OB einer Stadt zu sein, die in nur fünf Jahren ein Jahrhundertwerk geschaffen hat. Heute wird ein Traum wahr, den vor 20 Jahren keiner zu träumen gewagt hätte." 

Die Blechbläser der Philharmoniker haben die Feierlichkeiten eröffnet. Fanfarenklänge ertönen von der Bühne oberhalb des Hafens.

Die Moderatorin Helga Kretschmer bestätigt: Es geht noch nicht los, weil man auf "einen Ehrengast" wartet. Wir tippen mal auf den Wirtschaftsminister.

Noch ist das Programm der Dortmunder Philharmoniker noch nicht gestartet. Die ersten Zuschauer werden ungeduldig. Derweil lässt der NRW-Minister weiter auf sich warten.

Ein offenbar geistig verwirrter Mann hat versucht Absperrgitter zu überwinden und in das VIP-Zelt vorzudringen . Nach Polizeiangaben wollte er den Festakt stören. Er wurde festgenommen.

Unsere Reporter schätzen, dass bisher etwa 5000 Besucher an den See geströmt sind. Die besten Plätze gibt es am Hafenbecken. Dort hat man den besten Blick auf die zwei Rinnen, über die der See um kurz vor 16 Uhr geflutet werden soll.

Der Besucherstrom reißt nicht ab, viele Familien bringen ihre Kinder mit zum See. Neugierde liegt in der Luft. Auch die Ehrentribüne füllt sich. Hier herrscht etwas Unruhe, weil NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger noch im Stau auf der B1 steckt.

Oliver Arndt ist einer der ersten Besucher des Flutungsfestes. Er schildert seine Eindrücke.

Erste Eindrücke unserer Reporter: Das gesamte Festgelände ist sehr gut trockengelegt worden, tonnenweise Schotter sorgen dafür, dass kein Besucher Gummistiefel braucht

Das Wetter soll übrigens so gut bleiben, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nur 5 Prozent. Mehr zum Wetter hier.

In diesem Augenblick ist das Fest eröffnet. Hunderte strömen zeitgleich an den See. Es herrscht allerbestes Wetter, die Stimmung ist gut. Viele neugierige Blicke, zeitgleich proben schon die Dortmunder Philharmoniker.

Infos zur Verkehrslage - viele Besucher strömen zum Gelände, der Verkehr auf der Faßstraße läuft. Polizei und Verkehrsbetriebe raten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Zum baldigen Beginn des Einlasses, haben wir die ersten Bilder vom Festgelände hochgeladen:

Die hohen Sicherheitsvorkehrungen sind in der Vorbereitungszeit etwa eine Stunde vor dem Einlass allgegenwärtig. Aktuell finden überall Kontrollen und Überprüngen statt, ob sich die Veranstaltungspartner an die strengen Auflagen gehalten haben. Vor Ort sind Dutzende von Security-Leuten, die DLRG und das Technische Hilfswerk.

Am See wird weiter fleißig aufgebaut. Weil uns eben ein Leser per Twitter fragte: Der See wird mit Grund- und Frischwasser aufgefüllt. Frischwasser ist übrigens ein anderes Wort für Trinkwasser, die Qualität des Wassers dürfte also hervorragend sein.

Unser Reporter Peter Bandermann berichtet von der Flutungsstelle: Die Soundchecks verheißen ein erstklassiges Fest. Zurzeit bestimmen Aufbauarbeiten die Atmosphäre. Ein 33 Meter hohes Riesenrad überragt das Hafen-Areal. Übrigens: Auch die Ruhr Nachrichten sind mit einem Stand beim Flutungsfest dabei.

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