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Die neuen Betreiber des FZW

Interview

Till Hoppe (34) und Thomas Pieper (43) haben sich viel vorgenommen. Neben den beiden Gastronomien im U-Turm, dem Ruby und dem View, übernehmen sie ab dem 1. Januar das Freizeitzentrum West (FZW). Wir sprachen mit den beiden Party-Machern über ihre Pläne.

DORTMUND

von Von Daniel Müller

, 29.11.2010
Die neuen Betreiber des FZW

Till Hoppe (l.) und Thomas Pieper vor dem Dortmunder U.

Wir sind beide lange genug im Geschäft. Wir wissen, was wir tun. Wir sind davon überzeugt, dass hier etwas Großes entstehen kann.

Das ist eine klasse Chance für uns. Nun haben wir endlich Planungssicherheit. Jetzt geben wir Kniegas.

 

Es gab nicht nur Probleme mit der Lüftung. Wir standen unter enormem Zeitdruck, weil sich die Bauphase des U-Turms immer wieder verzögert hat. Aber dafür können wir nichts. Das möchte ich an dieser Stelle nochmal betonen. Das Ruby eröffnet nun am 4. Dezember. Tagsüber ist es Bistro und Lounge für die Besucher des U-Turms, abends verwandelt es sich in eine Cocktailbar. Und an den Wochenenden wird das „Ruby“ zum Microclub – in Erinnerung an die von vielen vermisste Liquid Lounge auf dem Thier-Gelände.

 

Das wird eine Woche später eröffnet. Ab 18 Uhr kommen hier feine Speisen und Getränke auf den Tisch. An jedem ersten Freitag eines Monats und vor Feiertagen wird hier richtig Party gemacht. Schwerpunkt House- und Elektro-Musik. Wir haben auch schon über 60 Anfragen für eine Vermietung des View. Dies wird ein sehr großer Teil des Geschäfts sein. Wir planen auch gemeinsame Veranstaltungen in allen drei Locations – Ruby, View und FZW.

 

Nein. Definitv nicht. Es war klar, dass die Stadt zunächst die Westfalenhallen fragt. Danach gab es ein Vergabeverfahren und wir haben uns durchgesetzt.

Ja, das ist zu erwirtschaften, weil das Jugendamt der Stadt Dortmund 40 Veranstaltungen garantiert und das Freizeitzentrum West zurück mietet.

Wir wollen den Laden nicht auf links krempeln. Ganz im Gegenteil. Wir wollen das Programm halten bzw. verbessern. Dazu werden wird das gastronomische Angebot ausbauen.

Wir werden es versuchen. Die ersten Monate werden schwierig. Durch die späte Planungssicherheit sind uns einige Konzert-Optionen weggebrochen. Nun befinden wir uns in Gesprächen mit verschiedenen Agenturen.

Dass wir hier überleben und unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Am 31. Dezember fällt der Startschuss mit einer großen Silvester-Fete. 

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