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Diese sieben Fakten zum Super-Wahlsonntag sollten Sie kennen

Kommunal- und Europawahl am 25. Mai

Jetzt ist es amtlich: Am 25. Mai wählen die Dortmunder auf einen Schlag das Europaparlament, den Rat, die Bezirksvertretungen, den Oberbürgermeister und den Integrationsrat. Die Bezirksregierung hat jetzt den Termin der OB-Wahl entsprechend festgelegt. Hier die sieben wichtigsten Fakten zum Super-Wahlsonntag.

DORTMUND

, 24.02.2014

Ja. Nachdem Oberbürgermeister Ullrich Sierau am 14. Februar per Fax bei der Bezirksregierung formell seine Entlassung aus dem Amt und damit aus dem Beamtenverhältnis beantragt hat, um eine Neuwahl des OB schon in diesem Jahr zu ermöglichen, hat Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann Ende vergangener Woche das Entlassungsgesuch angenommen. Und er hat zugleich auch den Termin für die OB-Wahl festgelegt. Es ist wie erwartet der 25. Mai, an dem ohnehin Europa- und Kommunalwahlen stattfinden.

Die Parteien sind nach der kurzfristigen Entscheidung von Amtsinhaber Ullrich Sierau, den Weg für die OB-Wahl schon in diesem Jahr freizumachen, dabei, ihre Kandidaten zu benennen. Auch Sierau selbst muss Ende März noch als Kandidat seiner Partei von einem SPD-Parteitag bestätigt werden. Von der CDU und der Bürgerliste ist Dr. Annette Littmann nominiert, von den Piraten David Grade, bei den Grünen will sich Daniela Schneckenburger bewerben. Amtlicher "Anmeldeschluss" für Kandidaturen ist der 7. April.

Das weiß man noch nicht. Wer zur Wahl antreten will, muss allerdings 430 Unterstützungsunterschriften vorlegen. Das gilt generell auch für Kandidaten von Parteien, die noch nicht im Rat vertreten sind. Für Ratskandidaten sind in einem solchen Fall 20, für Reservelisten 100 Unterschriften nötig.

Ja, nachdem die CDU/FDP-Landesregierung die Stichwahl vorübergehend abgeschafft hatte, ist sie nun wieder für den Fall fällig, das keiner der Kandidaten im ersten Anlauf am 25. Mai mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen bekommt. Bisher ist es noch keinem OB-Bewerber in Dortmund gelungen, in einem solchen Fall gleich im ersten Wahlgang gewählt zu werden.

Normalerweise zwei Wochen nach der Ursprungswahl. Weil dieser Termin aber auf den Pfingstsonntag fällt, fände die Stichwahl dieses Mal eine weitere Woche später, am 15. Juni, statt.

Viel Arbeit kommt auf jeden Fall auf die Wahlhelfer in den 302 Wahllokalen am 25. Mai zu. Sie haben bis zu fünf Stimmzettel zu vergeben und unterschiedliche Wählerverzeichnisse zu beachten. So ist man für die Kommunalwahl schon ab 16 Jahren wahlberechtigt, für die Europawahl erst ab 18 Jahren. Die Auszählung am Abend wird entsprechend lange dauern. Wobei die Reihenfolge festgelegt ist: Erst wird das Ergebnis der Europawahl ermittelt, dann geht es weiter mit OB-Wahl, Rat, Bezirksvertretungen und Integrationsrat.

Beim städtischen Wahlbüro gilt das Prinzip Hoffnung, zumal man damit rechnet, rund 3200 Wahlhelfer - 400 mehr als üblich - zu benötigen und eine mögliche Stichwahl ansteht. "Wir weisen Wahlvorstände schon jetzt darauf hin, dass sie sich auch für eine mögliche Stichwahl am 15. Juni bereithalten sollen", erklärt Bürgerdienste-Leiter Peter Spaenhoff.

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