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Dieser Galatasaray-Fan wird von der Polizei gesucht

Randale im BVB-Stadion

Wer kennt diesen Mann? Weil der Galatasaray-Fan beim Champions-League-Spiel vor rund zwei Wochen Sitzschalen auf Polizisten und Ordner geworfen haben soll, sucht die Polizei jetzt mit einem Foto nach ihm. Rund um die Partie des BVB gegen Galatasaray Istanbul war es zu Ausschreitungen gekommen.

DORTMUND

18.11.2014

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag (18. November) mitteilten, habe sich durch die Auswertung der Videoaufzeichnungen ein Tatverdacht gegen den gesuchten Mann ergeben. Um den Verdächtigen zu finden, hat die Polizei ein Fahndungsfoto veröffentlicht. Der Hintergrund: Nach dem Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul am 4. November im Signal Iduna Park wurden vom oberen Rang der Nordtribüne Sitzschalen auf die unten stehenden Polizeibeamten und Ordner geworfen. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln

.

So beschreibt die Polizei den Galatasaray-Fan:

  • zwischen 20 und 30 Jahre alt,
  • trägt einen Bart,
  • war beim Spiel mit einem gelb-roten Schal und einem kurzärmeligen Galatasaray-Trikot mit der Rückennummer 10 (Sneijder) bekleidet. Darunter trug er eine schwarze Jacke mit weißen Streifen auf den Ärmeln.

Jetzt werden Zeugen gesucht. Wer Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium unter Tel. 0231 1 32 74 41 zu melden - oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Schon vor dem Anpfiff des Spiels war es bei einem Fanmarsch von Galatasaray-Anhängern

. Zahlreiche Pyros und Böller waren gezündet und Polizisten angegriffen worden, später auch im Stadion. Deswegen hatte die

gestanden. Nach dem Spiel hatte die Polizei bis in den frühen Morgen die Personalien von rund 700 Galatasaray-Anhängern im Gästeblock aufgenommen und Ermittlungen gegen sie eingeleitet. Bei einer Pressekonferenz am Tag darauf hatte die Staatsanwaltschaft

erhoben. Es ging dabei um die aus Sicht der Staatsanwaltschaft unzureichenden Kontrollen der Gäste-Anhänger beim Einlass ins Stadion. Der Verein

. Sie gingen "meilenweit an der Realität vorbei", so BVB-Organisations-Chef Christian Hockenjos.

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