Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Dortmunder Projekt bringt Kinder in Form

DORTMUND Kinder essen häufig falsch, trinken zu wenig und bewegen sich nicht genug. Das Projekt „DO-KIDS in Form“ unter Federführung des Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund (FKE) will das ändern. Das Ziel: Kinder sollen den Spaß am Sport entdecken, in Vereinen trainieren und sich angewöhnen, viel und das Richtige zu trinken.

von Von Susanne Riese

, 26.08.2008
Dortmunder Projekt bringt Kinder in Form

Kinder bewegen sich gern, sie müssen nur Gelgenheit dazu haben.

Gemeinsam mit dem Familien-Projekt der Stadt, dem Stadtsportbund, dem Christlichen Jugenddorf (CJD) und der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln will das FKE Kinder im Südwesten Dortmunds in Form bringen. Innerhalb der nächsten sieben Monate sollen in Oespel, Kley und Eichlinghofen interdisziplinäre Netzwerke entstehen, die Kinder zu einem gesunden Lebensstil verhelfen und zur Bewegung beitragen, erklärt Projektleiterin Dr. Mathilde Kersting vom FKE. Letztendlich geht es um Spaß am Sport und ein gesundes Trinkverhalten. Vier- bis zehnjährige Kinder nimmt das Projekt ins Visier, rund 1000 gehören in den ausgewählten Stadtteilen zur Zielgruppe. „Im Grundschulalter steigt der Anteil übergewichtiger Kinder sprunghaft von 8 Prozent bei den Drei- bis Sechsjährigen auf fast 15 Prozent an“, so Kersting.Fett-Falle Grundschulalter Um die Kids in Zeiten dieser Fett-Falle in Form zu bringen, starten Mitarbeiter des CJD in Schulen und Tageseinrichtungen Koordinations- und Ausdauertests. Beim Kickern, Klettern und Kanufahren sollen Kinder ihre Stärken, Schwächen und Neigungen zeigen. Zum Abschluss erhält jeder eine Empfehlung für „seine“ Sportart. Mark Steffen Kohlberger: „Es geht nicht um Kaderschmiede, sondern um die Vermittlung an Sportvereine.“ An dem Punkt greift der zweite Projektpartner, der Stadtsportbund, ein. „Wir vermitteln die Kinder“, so Mathias Grasediek. Außerdem beteiligt sich das Familien-Projekt, das in den Einrichtungen für DO-KIDS wirbt. Die Vestische Kinder- und Jugendklinik übernimmt die Evaluation. „DO-KIDS in Form“ erhält im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung und Bewegungsmangel als eines von 25 Projekten Mittel vom Bundesministerium für Gesundheit. 80 000 Euro stehen für die Aufbauphase zur Verfügung. Langfristig sollen sich die Netzwerke verselbstständigen. Im Anschluss an die Aufbauphase hofft das FKE auf weitere Förderung über bis zu zweieinhalb Jahre. 

Lesen Sie jetzt