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Dresdner Bank gibt Nachwuchs eine Chance

17.12.2007

Noch ist es nur ein Gerücht. Aber ein hartnäckiges. Die Dresdner Bank setzt auf die Jugend. Die Allianz-Tochter will dem Nachwuchs eine Chance geben.

Dafür sollen im kommenden Jahr noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden, auch in Dortmund. Mit rund 700 Mitarbeitern gehört die Beraterbank nach wie vor zu den größten Arbeitgebern in der Stadt. Und daran soll sich so schnell auch nichts ändern. Gleichwohl baut die Dresdner Bank seit Anfang 2007 Arbeitsplätze ab.

Konzernumbau

Für die Dortmunder Mitarbeiter waren bereits die Jahre zuvor eine harte Zeit. Gemessen an seiner Größe strich das Geldhaus Stellen radikaler als jede andere hiesige Großbank, da das Ertragswachstum bisher zu gering war. Und als die Konkurrenten in der ersten Jahreshälfte 2006 darüber nachdachten, wie sie nach Monaten des Sparzwangs endlich neues Geschäft machen könnten, platzte die Dresdner Bank mit dem nächsten Konzernumbau heraus.

Anfangs malte die Gewerkschaft noch den Teufel an die Wand - und sprach von mehreren hundert Arbeitsplätzen, die dem Rotstift zum Opfer fallen sollen. Am Ende waren es weniger als acht Prozent der Stellen. Und das sozial-verträglich über Vorruhestandsregelungen und Abfindungen. Damit gehen in der Westfalen-Metropole bis 2009 56 Arbeitsplätze verloren. Vornehmlich im so genannten "Back-Office", Büros ohne Kundenkontakt, in denen nur im Hintergrund gearbeitet wird.

Zuletzt sah sich die Dresdner Bank in allen Geschäftsfeldern auf Kurs, vermeldete ein starkes Wachstum im Anlage- und Finanzierungsgeschäft für das Marktgebiet Ruhr und Westfalen. Auszahlen soll sich auch die Zusammenarbeit mit der Allianz. Dafür sollen in ausgesuchten Agenturen kleine Bankfilialen eröffnet werden. ar

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