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Drittes Afro-Ruhr-Festival leistet Beitrag zur Völkerverständigung

Fredenbaumpark

Afrika im Ruhrgebiet – an diesem Wochenende können sich Besucher des Fredenbaumparks wie auf einem anderen Kontinent fühlen. Das 3. Afro-Ruhr-Festival lässt die unterschiedlichen Kulturen verschmelzen und wartet mit internationalen Künstlern auf.

DORTMUND

von Von Alexandra Neuhaus

, 29.06.2012
Drittes Afro-Ruhr-Festival leistet Beitrag zur Völkerverständigung

Afro-Ruhr-Festival (30. Juni bis 2. Juli): Im Dietrich-Keuning-Haus gibt's Klänge aus Afrika und Südamerika. Eintritt: 10 Euro.

Durch den Park wabern weiche Reggae-Töne. Im kleinen Zeltdorf neben dem See bieten Händler meist hölzernes Kunsthandwerk an, an einem Stand mit ghanaischen Spezialitäten schmort frittiertes Lamm in der Pfanne, im Zelt nebenan bieten Frauen aus Gambia gefüllte Teigtaschen mit Thunfisch an. Manchmal geht Dialog zwischen Völkern eben durch den Magen und die Ohren.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Drittes Afro-Ruhr-Festival im Fredenbaumpark

Reggae, afrikanisches Kunsthandwerk und Spezialitäten aus Afrika gibt es am Wochenende beim dritten Afro-Ruhr-Festival im Fredenbaumpark. Dort treten auch verschiedene Künstler und DJs auf.
29.06.2012
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Sieht lecker aus: Afrikanische Spezialitäten wie diese bereiten diese Frauen beim Afro-Festival-Ruhr zu. Guten Appetit!© Foto: Dieter Menne
Gabriela Mendes, kapverdische Musikerin, wird als musikalischer Höhepunkt am Sonntag auftreten.© Foto: privat
Zum ersten Mal wird das Festival im Fredenbaumpark drei Tage lang gefeiert. Es leistet auch einen Beitrag zur Völkerverständigung.© Foto: Dieter Menne
"Adama and Kids" werden dort zum Beispiel auftreten.© Foto: privat
Und ebenso die Gruppe "African Footprint", die...© Foto: privat
...aus Ghana stammt und hier bei einem Bühnen-Auftritt zu sehen ist.© Foto: privat
Dieses Plakat kündigt das Festival an.© Foto: Dieter Menne
Bei dem Open-Air-Festival treten auch DJs auf.© Foto: Dieter Menne
Auch diese Band gibt es auf der Bühne zu sehen: die "Basement Band" aus Deutschland.© Foto: privat
Auch die Band "Ngoma" wird am Wochenende in Dortmund auftreten. Das Afro-Ruhr-Festival dauert noch bis Sonntag (1.7.).© Foto: privat

 Erstmals findet das Afro-Festival an drei Tagen statt. „Entsprechend umfangreich ist das Programm“, sagt Veranstalterin Veye Tatah. Nachdem bereits am Freitag im Rathaus Fachleute und Politiker zum Thema „Gemeinsam in Vielfalt – Dortmund in der Einen Welt“ über kommunale Entwicklungszusammenarbeit debattiert haben, steht Musiker Bambino Sekouba aus Guinea am Samstag (30.6., 21 Uhr) auf der Bühne auf dem Festival-Gelände.Im DJ-Zelt lassen DJ Dala Dala und DJ Ali T (Sa. ab 16 Uhr, So. ab 16.30 Uhr) erstmals die Besucher tanzen. Musikalischer Höhepunkt des Sonntags (1.7.) ist der Auftritt der kapverdischen Musikerin Gabriele Mendes. „Eine großartige Künstlerin“, sagt Tatah.

 Veye Tatah zeichnet seit Jahren ein farbenfrohes Bild ihres Heimatkontinents. Die gebürtige Kamerunerin, die schon mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, leistet auch mit diesem Festival ein Stück Aufklärungsarbeit. Afrika als Lebensfreunde, Afrika als Kulturschmiede, Afrika als Quelle der Kreativität in vielen Bereichen. So treffen bei dem dreitägigen Open-Air-Festival Sänger, Autoren und erstmals auch DJs aufeinander. 15 Nationalitäten werden auf dem Festival vertreten sein – gelebte Völkerverständigung.    

Weitere Informationen zum Festival
Das 3. Afro-Ruhr-Festival findet noch bis Sonntag (1.7.) um Mitternacht im Fredenbaumpark statt. Der Eintritt zum Ökumenischen Gottesdienst am Sonntag um 12 Uhr (Tatah: „Danach sagt niemand mehr, Gottesdienst ist langweilig“) ist kostenlos. Ansonsten kostet der Eintritt 4 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. 

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