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Druckerei Hitzegrad: Insolvenz als Chance

DORTMUND Harte Zeiten liegen hinter Oliver Hitzegrad. Vor fünf Jahren musste sein Vater Klaus Insolvenz für die alteingesessene Druckerei anmelden. Sohn Oliver stieg als Investor ein, kaufte die Insolvenzmasse auf. Seitdem läuft es wie gedruckt.

von Von Bettina Kiwitt

, 09.08.2008
Druckerei Hitzegrad: Insolvenz als Chance

Oliver Hitzegrad mit der frisch gedruckten Handelsblatt-Ausgabe vom Freitag.

Von 45 Mitarbeitern wurde auf 28 abgespeckt. Heute sind es schon wieder 34 und drei Auszubildende. „Ich habe die Insolvenz eher als Chance denn als Makel gesehen“, sagt der heute 34-Jährige. Allerdings: Ohne die Unterstützung von vielen Seiten hätte er es wohl nicht gepackt. Insolvenzverwalterin Dr. Petra Mork habe den Neuanfang ebenso unterstützt wie die Hausbank, die Dortmunder Volksbank. Auch Kunden und Lieferanten hätten den Neuanfang positiv begleitet. „Ich war aber auch immer zu allen ganz offen, sie wussten, woran sie waren“, so der gelernte Drucker. Vieles hat der Jungunternehmer geändert. „Lieber mit zehn Kunden jeweils fünf Prozent Umsatz machen als mit einem großen 50 Prozent.“ Das war mal umgekehrt und führte zu Problemen, als der Großkunde Aufträge abzog.

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