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Eichamt jagt Öl-Betrüger

Woher weiß ich, dass die bezahlten 3000 Liter Heizöl auch wirklich in meinen Tank geflossen sind?

03.12.2007

Eichamt jagt Öl-Betrüger

<p>Ein Polizist kontrolliert die Papiere eines Fahrers. </p>

Diese Frage stellen sich viele Hausbesitzer - offenbar zurecht: "Manipulationen an den Tankwagen sind zwar selten, aber sie kommen vor", sagt Fritz E. Steinkämper, Sprecher des Landesbetriebs Mess- und Eichwesen NRW. Zusammen mit der Polizei haben Experten der Behörde gestern Morgen am Petroleum-Hafen alle Öl-Laster herausgewunken, "um die schwarzen Schafe der Branche auszusondern".

Überraschend: In Dortmund ergaben sich bei knapp zehn Fahrzeugen so gut wie gar keine Beanstandungen, entsprechend gelassen nahmen die Fahrer gestern die aufwändigen Überprüfungen. "Für die Aktion habe ich Verständnis, sie ist auch im Interesse der Unternehmer. Denn oft sind es die Händler mit dem vermeidlich preisgünstigerem Öl, die die Kunden betrügen", sagt ein 43-Jähriger. In seinem LKW finden die Kontrolleure nur unbedeutende Mängel. "Wir achten zum Beispiel darauf, dass hinter dem Zähler keine Mini-Schläuche einen Teil des Öls zurück in den Tank schleusen", erklärt der Leiter der Kontrolle, Olaf Hilgeland. Sein Kollege Hans-Peter Erber schraubt gerade den Zähler auf. "Hier könnte ein zweites Modul versteckt sein, dass die Uhr auch weiterlaufen lässt, wenn gar kein Öl läuft." Wenig später steht fest: Fehlanzeige. weg

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