Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Halbkreis ist noch kein Kreisverkehr

RN-Aktion Verkehr(t)

Warum gibt es in Dortmund Kreisverkehre, die dem Gesetz nach keine sind, aber auf den ersten Blick wie welche aussehen?

DORTMUND

25.08.2010
Ein Halbkreis ist noch kein Kreisverkehr

Wäre die Zusammenführung von Lübke-/Freiligrath-/Schwarze-Becker-Straße ein Kreisverkehr, dürften die Anlieger nicht auf der Straße halten bzw. parken.

Das Beispiel, das Thomas Adams dabei vor Augen hat, liegt südlich der B 1: Die Zusammenführung der Lübkestraße/Freiligrathstraße/Schwarze-Becker-Straße ist eigentlich ein Halbkreis. Das sei zwar zugegebenermaßen keine runde Straßenführung, aber immerhin rund genug, dass viele Auto- und Kradfahrer es für einen Kreisverkehr hielten und entsprechend fahren würden. „Das finde ich doch sehr gefährlich“, so Thomas Adams, „man weiß nämlich nie, ob jedem, der im Rund fährt, gerade bewusst ist, dass dort Rechts vor Links gilt.“ Die „notorische Blinkfaulheit der Dortmunder“ mache es auch nicht einfacher. Könnte man nicht alles, was wie ein Kreisverkehr aussieht, auch zu einem machen, will Adams wissen. Dazu meint Jürgen Feuser, Abteilungsleiter für Straßen- und Verkehrsrecht beim Tiefbauamt: „Wir haben uns in diesem gewachsenen Wohnquartier dazu entschlossen, hier keinen Kreisverkehr zu beschildern. Bei einem Kreisverkehr dürften die Anlieger nicht auf der Straße halten bzw. parken, was einen starken Eingriff in die Interessen der Anlieger bedeuten würde.“ Nach den Erkenntnissen der Stadt, so Feuser, habe sich die seit Jahrzehnten bestehende Regelung auch bewährt.

   

Brennpunkte im Dortmunder Straßenverkehr auf einer größeren Karte anzeigen

Lesen Sie jetzt