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Ein ganzer BVB-Kerl - dank "Chapi"

26.12.2007

Ähnlich problemlos wie das Einleben in die neue Umgebung gestaltete sich für den aus dem schweizerischen Bülach stammenden Neu-Dortmunder die Job- und die Wohnungssuche. Der gelernte Kaufmann mit Fachrichtung Treuhand fand im Internet ein Inserat vom Re/Max Immobiliencenter, wo er jetzt als Makler arbeitet.

"Die erste Bewerbung hat gleich geklappt, und meine Wohnung habe ich über einen Schweizer Freund, in dessen Haus etwas frei war", berichtet Minder, der sich in Dortmund rundum wohl fühlt, auch wenn ihm seine Familie und Freunde fehlen.

Daher hatte er sich für den weihnachtlichen Heimaturlaub nicht nur eine Einkaufsliste für Lebensmittel, sondern auch eine Besuchs-Liste erstellt. "Sich mit jedem zu treffen, artete fast schon in Stress aus", lacht der Neu-Dortmunder.

Zurückzuführen ist die Begeisterung für die Borussia übrigens auf den ehemaligen BVB-Stürmer und Schweizer Stéphane Chapuisat. Vater Minder hatte dem kleinen Thomas im Zuge der WM 1994 erzählt, dass der 'Chapi' in Deutschland bei Borussia Dortmund spiele. "Ich habe daraufhin auch ein Spiel des BVB gesehen", erinnert sich der junge Fußballfan. "Das weiß ich noch ganz genau, da hat Chapuisat auch ein Tor erzielt", beginnen die Augen immer noch zu leuchten bei diesen Gedanken.

Seine eigene Fußballkarriere hat er dagegen schon mit 14 wieder beendet, weil er keine Lust hatte, bei jedem Wetter trainieren zu müssen. "Zum Glück", sagt er heute, "denn dann hätte ich ja an den Wochenenden spielen müssen und keine Zeit gehabt, nach Dortmund zum BVB zu fahren." Oliver Kubanek

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