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Einbrecher bleibt zwischen Zaun und Regentonne stecken

Thielenstraße

Mit diesem mutmaßlichen Einbrecher hatte die Polizei leichtes Spiel: Ein 26-jähriger Mann versuchte in der Nacht zu Montag in einen Garten an der Thielenstraße einzusteigen. Allerdings scheiterte der Mann - er blieb zwischen Gartenzaun und Regentonne stecken.

HUCKARDE

14.08.2017

"Vielleicht hätte er vorher eine Diät machen sollen..." - mit dieser süffisanten Einleitung beginnt die Polizei ihren Bericht über den versuchten Einbruch. Weil der 26-Jährige zwischen einer Regentonne und einem Gartenzaun stecken blieb, musste er nach einem Einbruchsversuch hilflos warten, bis die Polizei eintraf. 

Der Reihe nach: Es war gegen 4.40 Uhr, als mehrere Anwohner der Thielenstraße und des Pothmorgenwegs durch Geräusche geweckt wurden. Einerseits war das Bellen von zwei Hunden zu hören, andererseits hörte ein Anwohner, wie offenbar an der Regenrinne seines Hauses hantiert wurde.

Mann steckte zwischen Zaun und Regentonne fest

Sofort alarmierten sie die Polizei. Den eintreffenden Beamten bot sich ein recht ungewöhnliches Bild. Denn auf einem der aneinander angrenzenden Grundstücke steckte zwischen einer Regentonne und einem Zaun ein Mann fest. Aus eigenen Stücken konnte er sich ganz offensichtlich nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Dies erledigten daher die Beamten für ihn und zogen ihn heraus.

Den ersten Ermittlungen zufolge war der Mann in den Garten eines Hauses an der Thielenstraße gelangt. Dort öffnete er demnach zuerst eine Gartenlaube und durchsuchte diese und versuchte anschließend, gewaltsam die Rollläden eines Fensters zu entfernen. Dies misslang jedoch. Gestört wurde er in seinem Eifer anschließend vermutlich durch den Hund des Hauses. Über einen angrenzenden Garten flüchtete der Mann daraufhin auf das Grundstück eines Hauses am Pothmannsweg, wo er offenbar versuchte, über eine Regentonne zu flüchten. 

"Und damit wären wir wieder am Ausgangspunkt dieser Geschichte. Denn hier geschah das Missgeschick, das den 26-jährigen polizeibekannten Mann in die Arme der Beamten trieb", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Festgenommener bespuckte Polizisten

Ihre Hilfe beim Verlassen seines "Gefängnisses" dankte er diesen jedoch keineswegs. Im Gegenteil. Auf der Fahrt in ein Krankenhaus, in dem der Tatverdächtige auf mögliche Verletzungen hin untersucht wurde, als auch im Krankenhaus selbst sowie auf der anschließenden Fahrt ins Polizeigewahrsam beleidigte und bespuckte er die Beamten. Zu seiner Freilassung führte dies nicht. Der 26-Jährige wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

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