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Eine Ära ist im Harenberg-Haus zu Ende gegangen

17.12.2007

Eine Ära ist zu Ende gegangen: Bodo Harenberg hat sich am Sonntagabend nach dem letzten Konzert des Festivals "The Next Generation III" als Veranstalter und Kulturförderer verabschiedet. Der zehnjährige Niu Niu, das Klavier-Wunderkind aus China und jüngster Künstler, der im Harenberg City-Center je aufgetreten ist, hat dem 70-Jährigen mit seinem Konzert einen unvergesslichen Abschied bereitet (Konzertbesprechung auf der überregionalen Kulturseite).

"Wir sollten uns glücklich schätzen, einen solchen Bürger unter uns zu haben. Das HCC ist zu einem Leuchtturm für Kultur in Dortmund geworden. Sie sind über die Region hinaus eine hoch anerkannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die mit viel Kreativität, Engagement, Kunstsinn und Einfühlungsvermögen unsere Kulturszene um eine bedeutende Szene erweitert hat", lobte Heinrich Frommknecht, Vorsitzender der Kulturstiftung Dortmund, in seiner Laudatio. Viel Kulturprominenz, Vertreter aller wichtigen Wirtschaftsunternehmen, Fördervereine und Künstler waren an diesem auch wehmütigen Abend erschienen. Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, Komponist und Henze-Preisträger Stefan Heucke, Starpianist Irwin Gage, der ehemalige Theater-Generalintendant Horst Fechner und Bettina Pesch, Verwaltungsleiterin des Theaters, waren nur einige von ihnen.

Dass von der Stadt kein offizieller Vertreter gekommen war, nahmen Besucher, Sponsoren und Künstler mit großer Verwunderung zur Kenntnis.

Das Publikum hatte gesammelt, um Bodo Harenberg symbolisch zu danken. Abonnentin Elke Grevel übergab beim Empfang nach dem Konzert Blumen an Bodo Harenberg, seinen Partner von "Next Generation", den ehemaligen Dortmunder Musikhochschulleiter Prof. Richard Braun, und das Team vom HCC. Es wird das Kulturprogramm weiterführen. Die Mitarbeiter verabschiedeten Bodo Harenberg mit einem besonderen Präsent, einem der Veranstaltungsplakate von der Lichtsäule vor dem Haus am Königswall mit seinem Foto. JG

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