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Ekelvideos auf dem Handy ließen Täter ausrasten

Tödliches Ehedrama

Im Prozess um ein tödliches Ehedrama in der Nordstadt hat der Angeklagte versucht, das Schwurgericht als befangen abzulehnen. Der Vorwurf: Die Richter hätten sich nicht genug für die Gewaltvideos interessiert, die der 55-Jährige ihnen gezeigt hatte. Aber genau die sollen ihn vor der Bluttat rasend gemacht haben.

DORTMUND

17.11.2014
Ekelvideos auf dem Handy ließen Täter ausrasten

Die Borsigstraße in der Nordstadt.

Der 55-Jährige hatte den Richtern vorgeworfen, sich zu wenig für Gewalt- und Ekel-Videos zu interessieren, die ihn vor der Bluttat rasend gemacht hätten. Der Angeklagte hatte vermutet, dass ihn seine Frau mit anderen Männern betrüge. Beweise erhoffte er sich von ihrem Handy.

Als er das Handy schließlich in den Händen hielt, will der 55-Jährige auf schockierende Filme und Kurznachrichten gestoßen sein. Einige davon haben sich die Richter am Montag (17. November) angesehen. Der Inhalt unter anderem: Verstümmelungen - auch im Genitalbereich. Ob die Filme für das Urteil relevant sind, ist unklar. Der Angeklagte hat gestanden, seine Frau erstochen zu haben. Sein Befangenheitsantrag wurde abgelehnt.

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