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Etwa 100 Paare trauten sich am Freitag in Dortmund

DORTMUND Geflittert wird... am türkisblauen Strand der Karibik. Zwei Wochen Südküste der Dom Rep, vor ihnen nichts als Palmenwedel, schneeweißer Sand und ganz viel Meer. Das Ehepaar Surkamp ist eines von etwa 100 Paaren, die sich am 08.08.08 trauen.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 08.08.2008
Etwa 100 Paare trauten sich am Freitag in Dortmund

Starten mit Schwung ins gemeinsame Leben: Das Ehepaar Tim Surkamp und Kerstin Surkamp, geborene Schulz.

Bevor die frischgebackene Frau Surkamp das Brautkleid gegen den Bikini vertauscht und mit Herrn Surkamp den Abflug in die Dominikanische macht, geben beide am Samstag die nimmermüden Gastgeber von 150 fröhlich Feiernden.

Es ist Hochzeitstag, schon der zweite. Kirchliche Trauung in St.-Johann-Baptist mitten im Brechtener Dorf. Am Freitag war war ihr erster Hochzeitstag: standesamtliche Trauung am hochzeittauglichsten Datum des Jahres – 8. 8. 2008. „Man muss es sich halt ein paar Jahre merken können“, schmunzelt der Bräutigam.

Tim Surkamp (26) fragte seine Kerstin (24), geborene Schulz, am 23. Dezember 2006, ob sie denn nun wolle. Klar. Die medizinische Fachangestellte konnte dem Versicherungskaufmann nicht widerstehen.

Das Ja-Wort als Weihnachtsgeschenk Auf den Tag genau ein Jahr vorher hatten sich die beiden Dortmunder kennen gelernt – in der Disco. Damals hieß das heutige „Nightrooms“ noch „Stadtpalais“, als es zwischen ihnen heftig funkte. Das Jahr darauf konnten sie ihr Ja-Wort gleich 24 Stunden später, Heiligabend unterm Baum, den Eltern als Weihnachtsgeschenk überreichen. Das Biermuseum sollte es sein für den Segen des Standesbeamten.

Einer von vielen Ambiente-Orten. Und dort, am DAB-Standort in der Steigerstraße, begrüßte das Paar seine ersten 28 Gäste. Der kleine Kreis vom 8. 8. 2008 wächst am 9. 8. 2008 auf 150. Wieder feiern alle bei der DAB – diesmal im Brauersaal. Ein waschechter Dortmunder ist schließlich mit Bier getauft.

Hopfen und Malz für die Ehe

Hopfen und Malz sind für ihn niemals verloren. Vielleicht ein gutes Ehe-Omen.... Da lässt sich auch Tims Onkel nicht zweimal bitten, der mit seiner spanischen Frau sogar aus Barcelona anreist.

Fehlt eigentlich zum vollendeten Glück nur noch der Nachwuchs: „Irgendwann wollen wir sicher ein oder zwei Kinder“, verspricht Tim, gerade frisch beringt. Jetzt geht‘s erstmal ab über den (großen) Teich. Noch ohne Storch.

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