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Filialnetz wird deutlich ausgedünnt

Sparkasse Dortmund

DORTMUND Die Sparkasse Dortmund streicht ihr Filialnetz zusammen. Bis zum Jahresende werden 18 kleinere Geschäftsstellen und zwei Nebenstellen mit einer nahegelegenen Geschäftsstelle zusammengelegt. Arbeitsplätze werden jedoch nicht abgebaut.

von Von Bettina Kiwitt

, 30.09.2009

Darüber hinaus werden Öffnungszeiten verlängert und spezielle Beratungstage eingerichtet. Damit sind die Sparkassen-Mitarbeiter künftig an 51 Standorten und zwei Nebenstellen präsent. Zudem kann an 18 SB-Stellen Bargeld abgehoben werden. Rund 60 Mitarbeiter sind von der Schließung ihrer Filiale betroffen, sie wechseln zu ihrer neuen Geschäftsstelle. "Für unsere Mitarbeiter bedeuten die Veränderungen keine finanziellen Schlechterstellungen", betont Sparkassen-Chef Uwe Samulewicz.

Er führt das "gravierend veränderte Kundenverhalten bei Finanzgeschäften" für die Neuaufstellung an. "90% aller Auszahlungen erfolgen heute über Geldautomaten. Private Überweisungen zu über 50% über SB-Geräte oder online. 40% aller Einzelhandelsumsätze werden über die Karte abgedeckt." Das führe dazu, dass "kleinere Geschäftsstellen nicht mehr so aufgesucht werden wie früher." Das Schrumpfen des Filialnetzes soll den Kunden mit anderen Angeboten schmackhaft gemacht werden. So sind 13 Standorte ab Mitte Dezember montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 sowie 14 bis 18 Uhr geöffnet. Dazu sollen spezielle Beratertage etwa zu Immobilien oder Versicherungen das Angebot ergänzen. Mit dem Service "mobil für Sie" werden Kunden ganz nach Wunsch auch Zuhause, am Arbeitsplatz, abends oder am Wochenende beraten.

Da sich Sparkasse und Dortmunder Volksbank in ihren Geschäftsmodellen ähneln, stellt sich die Frage, ob es auch bei der Volksbank Überlegungen gibt, bei den Filialen zu schrumpfen. Dazu gibt es vom Vorstandsvorsitzenden Martin Eul „ein absolutes, eindeutiges Nein“.

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