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Flammen lassen nur eine Ruine übrig

Halloween-Bilanz

In einer Scheune an der Straße "Baukamp" in Kirchderne brannten in der Halloween-Nacht 600 Strohballen. Das Feuer hatte weitreichende Folgen. Die Halloween-Nacht war auch in der gesamten Stadt für die Polizei unruhig.

DORTMUND

, 01.11.2014
Flammen lassen nur eine Ruine übrig

Nichts mehr zu retten: Nach dem Feuer in der Nacht zum 1. November 2014 kann die Feuerwehr die abgebrannte Scheune nur noch kontrolliert ausräumen und Glutnester ersticken.

  • Feuer auf einem Bauernhof in Kirchderne.
  • Flammen vernichten Solardach, Scheune und Maschinen.
  • Brandursache aktuell nichtbekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
  • Gefahr durch Glutnester: Einsatz dauert noch bis mindestens Montag (3.11.)
  • Feuerwehr schätzt den Schaden auf 250 000 Euro.
  • Rund 200 Kräfte in 48 Stunden im Einsatz.

Unser Fotograf Oliver Schaper berichtet, dass auf dem Hof bereits Ostern 2009 eine Scheune abgebrannt war. Hier seine aktuellen, am Samstag aufgenommenen Bilder in einer Fotostrecke:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Feuer vernichtet Scheune und Maschinen

Nach einem Scheunenbrand auf der Grenze in Kirchderne / Scharnhorst muss die Feuerwehr mit hohem Aufwand ein Auflodern der Flammen verhindern. Die Flammen vernichteten in der Halloween-Nacht das Gebäude und Maschinen.
01.11.2014
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Blick auf den Hof am Tag nach dem Feuer.© Foto: Oliver Schaper
Die Flammen vernichteten die Scheune und Landmaschinen.© Foto: Oliver Schaper
Die Gewalt des Feuers hinterließ eine Ruine. Die Ursache ist unbekannt.© Foto: Oliver Schaper
Qualm zieht über den Hof, weil Glutnester in den Strohballen lodern.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr muss verborgene Glut orten und ablöschen.© Foto: Oliver Schaper
Die Scheune ist abgebrannt, aber die Feuerwehr ist am Allerheiligentag immer noch vor Ort, um die Flammen in Schach zu halten.© Foto: Oliver Schaper
Blick auf den Hof am Bauernkamp.© Foto: Oliver Schaper
Blick auf den Hof am Bauernkamp.© Foto: Oliver Schaper
Rauch zieht immer noch über das Gelände, weil die Feuerwehr die Glutnester in en Ballen löscht.© Foto: Oliver Schaper
Die Scheune ist nach dem Brand eine Ruine.© Foto: Oliver Schaper
Blick auf den Hof im Dortmunder Nordosten.© Foto: Oliver Schaper
Blick auf den Hof im Dortmunder Nordosten.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr ist seit Freitagabend und voraussichtlich noch bis Montag im Einsatz.© Foto: Oliver Schaper

  Löschwasser spiegelt das Sonnenlicht, aus Strohballen aufsteigender Qualm zieht über den Hof und die Feuerwehr löscht Glutnester. Ein ICE fährt über die nur 30 Meter entfernten Gleise langsam an der Einsatzstelle vorbei - bizarre Bilder am Tag nach dem Ausbrechen des Feuers. Die Flammen haben die Scheune zu einer Ruine werden lassen, immer wieder lodert noch ein Feuer auf. Mehrere Löschzüge der Feuerwehr sind seit kurz vor Mitternacht am Freitagabend in wechselnden Schichten im Einsatz. Dieser Film zeigt die Lösch- und Aufräumarbeiten am Samstag: 

Nach wie vor gibt es keine Angaben über die Brandursache. Da beim Eintreffen der Feuerwehr die Scheune laut Leitstelle "in voller Ausdehnung" brannte, konnte die Kriminalpolizei erst spät erste Untersuchungen vornehmen. Bei Scheunenbränden entstehen hohe Temperaturen. Lagern darin viele Strohballen, steht für Feuerwehr schnell fest, dass der Einsatz lange dauern wird. Das zeigt sich, zum Beispiel, bei einem Scheunenbrand am Schloss Dellwig im Dortmunder Westen im August 2013. Ursache dafür waren damals Kinder, die mit Feuer spielten. Hier der Artikel:

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Die Flammen vernichteten Landmaschinen, eine teure Solaranlage und die große Scheune selbst, in der 600 Quaderballen aus Stroh brannten. Mit großem Aufwand konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude überschlugen. Schützen konnten Einsatzkräfte auch das Wohnhaus des Landwirts. Viereinhalb Stunden lang waren aus Sicherheitsgründen zwei benachbarte Bahnstrecken gesperrt.

Den Schaden schätzt die Feuerwehr vorläufig auf 250 000 Euro. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Montag (3.11.). Die Feuerwehr muss unter Schutt und Asche verborgene Glutnester erkennen und ersticken, um ein neues Auflodern der Flammen zu verhindern - eine sehr langwierige Aufgabe. Zur Ursache des Feuers gibt es aktuell keine Aussagen - die Kriminalpolizei ermittelt. 

Neben diesem Großeinsatz für die Feuerwehr war auch die Polizei in der Halloween-Nacht unentwegt unterwegs. "Wir haben eine lebhafte Nacht hinter uns", berichtete ein Sprecher der Polizei-Leitstelle, "Ruhestörungen, Schabernack und Eierwürfe" hatten ab Freitagabend immer wieder für Ärger gesorgt. Meist waren es Kinder und Jugendliche, die bis spät in die Nacht anderen auf die Nerven gingen. Bei Jugendlichen verstärkten die Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum den Tatendrang.

Zerschlagene Flaschen, Aggressionen und Lärm lösten immer wieder Einsätze aus. "Gefühlt wird das von Jahr zu Jahr immer mehr", lautete das Fazit der Polizei am Vormittag nach der Halloween-Nacht.

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