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Flauschiger Nachwuchs im Gehege der Kleinen Pandas

Dortmunder Zoo

Im Dortmunder Zoo haben die Kleinen Pandas Nachwuchs zur Welt gebracht: Noch hat sich das Jungtier nicht der Öffentlichkeit gezeigt, es könnte aber bald so weit sein.

Dortmund

von Paula Protzen

, 13.09.2018
Flauschiger Nachwuchs im Gehege der Kleinen Pandas

Überhaupt nicht schüchtern: Der Nachwuchs der Kleinen Pandas. © Marcel Stawinoga (Zoo Dortmund)

Die Kleinen Pandas im Dortmunder Zoo haben Nachwuchs bekommen: Etwa drei Monate ist der junge Panda nun alt. Auf seiner Facebookseite hat der Zoo jetzt erste Fotos gepostet, und die Reaktionen sind eindeutig: Der kleine Panda wird eine neue Attraktion.

Bisher hält sich das Jungtier vor den Besuchern zwar noch versteckt, es wird jedoch angenommen, dass es die schützende Geburtshöhle zumindest nachts schon verlassen hat.

Wer den süßen Fratz sehen will, muss sich aber nicht mehr lange gedulden: Es wird angenommen, dass er innerhalb der nächsten Wochen auch tagsüber ab und an die Anlage erkunden wird. Regelmäßig im Freien halten sich Kleine Pandas etwa ab einem Alter von vier Monaten auf, ab November hat man also gute Chancen, den Nachwuchs bei einem Zoo-Besuch zu Gesicht zu bekommen.

Eltern lebten zwei Jahre getrennt

Dass es überhaupt wieder Nachwuchs bei den Kleinen Pandas gibt, ist gar nicht so selbstverständlich: Bis Ende letzten Jahres lebten die Eltern, Liang und JingLing, noch getrennt. Damit wollte man bewusst Nachwuchs vermeiden: Solche Zuchtstopps müssen ab und zu eingelegt werden, damit Jungtiere auch sicher einen Platz in Europas Zoos finden.

2017 gab es dann aber wieder grünes Licht, und so setzten Tierpfleger das Panda-Pärchen im Dezember zusammen. Rund sieben Monate später, am 24. Juni 2018, kam dann ein männliches Jungtier zur Welt.

Aufzucht ist keine Männersache

Wie für Kleine Pandas üblich, hatte die Mutter JingLing einige Tage vor der Geburt eine der ins Gehege integrierten Höhlen vorbereitet. Die ersten Tage nach der Geburt verließ sie diese kaum und kümmerte sich rund um die Uhr um das Jungtier.

„Helikopter-Eltern“ sind die Kleinen Pandas jedoch nicht: Schon etwa eine Woche nach der Geburt hielt sich die Mutter immer häufiger in der Außenanlage auf. Etwa sechs bis zehn Mal pro Tag schaut die Mutter bei dem Jungtier nach dem Rechten, dabei trägt sie das Junge auch zwischen verschiedenen Höhlenstandorten hin und her.

Flauschiger Nachwuchs im Gehege der Kleinen Pandas

Ein wenig skeptisch begutachtet Mutter JingLing dem Fotografen dann schon. © Sebastian Bothe (Zoo Dortmund)

Eher ungewöhnlich für Kleine Pandas ist, dass auch der Vater, Liangh, sich für das Jungtier interessiert. Normalerweise beteiligen sich die Männchen nicht an der Aufzucht der Jungen – in der Natur sind die Tiere Einzelgänger. Das Elternpaar im Dortmunder Zoo harmoniert dagegen sehr gut miteinander.

Dennoch, die Rollen sind klar verteilt: In der Vergangenheit beobachteten die Tierpfleger, wie die das Weibchen Liang, den Vater, wieder in seine Schranken wies, sollte er zu neugierig sein.

Neugierig sind neben Vater und Besuchern natürlich auch die Zoo-Pfleger, und so musste das Junge auch schon den ersten Tierarzt-Besuch über sich ergehen lassen. Grund zur Sorge gibt es aber nicht: Das Jungtier macht einen sehr guten Eindruck. Einen Namen hat es bisher nicht - schließt jemand eine Tierpatenschaft für das Junge ab, dürfte der Pate den Namen mitbestimmen.

Öffnungszeiten des Dortmunder Zoos: bis 15. Oktober: mo - so von 9:00 - 18:30 Uhr 16. Oktober bis 31. Oktober: mo - so von 9:00 bis 17:30 Uhr 1. November bis 15. Februar: 9:00 - 16:30 Uhr Preise: Erwachsene 8 Euro, Kinder, Schüler und Studenten (mit Ausweis) 4,50 Euro. 2 Euro mit DortmundPass.
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