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Flughafen: Widerstand gegen Ausbaupläne

DORTMUND Am Dienstag stellte Flughafenchef Manfred Kossack seine neue, 72 Mio. Euro teure Ausbau-Variante für die „Startbahn Ruhrgebiet“ vor. Nun bläst ihm dafür eisiger Wind ins Gesicht.

von Von Achim Roggendorf

, 13.08.2008
Flughafen: Widerstand gegen Ausbaupläne

Die Startbahn Ruhrgebiet steht vor einer ungewissen Zukunft.

Sowohl Grüne als auch Flughafengegner (SGF) kündigten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz heftigsten Widerstand gegen die Pläne (Fliegen bis Mitternacht und längere Piste) an. „Die Verlängerung der Betriebszeiten ist nicht hinnehmbar“, sagte der grüne Fraktions-Chef Mario Krüger. Auch die abgespeckte Version des „Masterplan 2020“, der 132 Mio. Euro verschlungen hätte, sei angesichts der hohen Verschuldung des Flughafens nicht zu rechtfertigen. „Die Stadtwerke, kurz DSW21, als Muttergesellschaft und letztlich die Gebührenzahler werden zur Kasse gebeten, obwohl höchst ungewiss ist, was es bringen wird.“ Die SGF-Vorsitzende Ursula Wirtz unterstellte Kossack, das Ausbau-Szenario „zur Rettung seines persönlichen Image“ entworfen zu haben. Kossack räumt Ende September seinen Stuhl, wird u.a. Arbeitsdirektor bei den Stadtwerken. Auch schimpfte Wirtz erneut über Kossacks Salamitaktik: „Da werden Fakten geschaffen, die schon den nächsten Ausbauschritt erzwingen.“

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