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Fortsetzung der Sanierung gesichert

Envio-Gelände

Die Fortsetzung der Reinigungsarbeiten auf dem Envio-Außengelände sind gesichert. Am Freitag hat die Bezirksregierung Arnsberg die Iserlohner Firma Lobbe mit der Sanierung der restlichen Flächen beauftragt.

von Von Gaby Kolle und Oliver Volmerich

, 14.08.2010

Am Mittwoch hatte Envio selbst die amtlich geforderte Reinigung gestoppt – mit Hinweis auf die finanzielle Belastung durch die von Arnsberg auferlegte Sicherheitsleistung von 1,5 Mio. Euro. In Arnsberg hofft man nun, dass die Sanierung „nahtlos“ fortgesetzt werden kann, so Sprecher Christoph Söbbeler. Man halte an dem Ziel, die Reinigung bis Ende nächster Woche abgeschlossen zu haben, fest. Die Kosten für die jetzt beauftragten Arbeiten müssen die Bezirksregierung und zu einem geringen Teil auch die Stadt tragen. Kämmerer Jörg Stüdemann rechnet für die Stadt mit einem finanziellen Risiko von rund 100.000 Euro. 

Die Stadt ist nur für die Reinigung der unbefestigten Außenflächen zuständig, bei denen die Arbeiten nach Angaben von Envio schon weit fortgeschritten waren, bevor die Sanierung gestoppt wurde.   Für die Reinigung der von Envio vermieteten Hallen und Gebäude müssen zunächst die anmietenden Firmen aufkommen. Experten schätzen, dass die Gesamtsanierung des Geländes inklusive der Hallen und Bürogebäude bis zu 6 Mio. Euro kosten könnte.

Unterdessen sehen die Linken auch die Auftraggeber, die Envio PCB-belastetes Material geliefert haben, in der Pflicht. Im Visier haben sie dabei vor allem den Betreiber der Sondermülldeponie in Herfa-Neurode, aus der viele Transformatoren zur Sanierung an Envio geliefert wurden. 

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