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Fußballmuseum eröffnet erst am 25. Oktober

Erneute Verzögerung

Nicht wie zunächst geplant im Sommer, sondern erst Ende Oktober wird das Deutsche Fußballmuseum in der Dortmunder City eröffnet. Als konkreten Eröffnungstermin nannte die Stiftung Deutsches Fußballmuseum jetzt den 25. Oktober. Im Bau-Endspurt gibt es wieder Probleme durch die Insolvenz von zwei Baufirmen.

DORTMUND

, 08.06.2015
Fußballmuseum eröffnet erst am 25. Oktober

Das Deutsche Fußballmuseum aus der Luft. Die Aufnahme entstand Anfang Juni 2015.

Am 25. Oktober, einem Sonntag, findet die Publikumseröffnung mit einem großen Vorplatz-Fest statt. Zwei Tage vorher, am 23. Oktober, steht die Eröffnungsgala mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und zahlreichen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft auf dem Programm.

Drei Jahre Bauzeit

Im September 2012 war der  Spatenstich für den Neubau am Königswall gesetzt  worden, in dem auf 7000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Fußballs in Deutschland multimedial präsentiert wird. Bis vor wenigen Wochen war von einem Eröffnungstermin im Spätsommer 2015 die Rede gewesen. Jetzt ist davon die Rede, dass das Museum zwar im August fertig gestellt wird, das Museum dann aber "nach den erforderlichen Inbetriebnahme-Prozessen" im Oktober eröffnen wird.

Hintergrund für die erneute Verzögerung ist offenbar die Insolvenzen von zwei ausführenden Firmen, die "im Bau-Endspurt zu Ablaufstörungen geführt" haben, wie Museums-Geschäftsführer Manuel Neukirchner erklärt.

Verzögerung durch Insolvenzen

"Wir stehen derzeit in Abstimmung mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern, um ähnlich wie bei der Insolvenz des Rohbau-Unternehmens durch Dreiecks-Vereinbarungen mit Subunternehmern einen kompletten Baustopp in den betroffenen Gewerken zu verhindern", erklärt Neukirchner. Ein Trost bei aller Verzögerung: Der Bau sei weiter im Kostenrahmen, deutet der Geschäftsführer an.

Das Gesamtbudget für den Bau und für die Einrichtung des Museums beträgt 36 Millionen Euro. Der Deutsche Fußball-Bund als Initiator steuert dazu aus Einnahmen der Fußball-WM 2006 7,9 Millionen Euro bei, das Land NRW 18,5 Millionen Euro. Knapp 10 Millionen Euro kommen von Sponsoren. Die Stadt Dortmund stellt das Grundstück des früheren Busbahnhofs in bester Innenstadtlage zur Verfügung und ist an den Betriebskosten maßgeblich beteiligt.

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