Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Garagenmord: Drei Männer ab Freitag vor Gericht

Landgericht Dortmund

Ulvi K. starb einen qualvollen Tod. Der 44-jährige Familienvater erstickte unter einer Schicht Klebeband, die um seinen Kopf gewickelt worden war. Gefunden wurde die Leiche des Kosmetikartikel-Händlers am 1. Oktober 2015 in einer Garage an der Gneisenaustraße. Ab Freitag beschäftigt der Fall das Landgericht.

DORTMUND

14.10.2016

Die Staatsanwaltschaft hat drei Männer wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Das Trio soll versucht haben, dem Kosmetikartikel-Händler aus der Nordstadt Diebesgut zu verkaufen. Angeblich weigerte sich Ulvi K. jedoch, die Hehlerware abzunehmen und zu bezahlen. Laut Anklage kam es deshalb zu einem heftigen Streit, den der 44-Jährige schließlich mit seinem Leben bezahlte.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Mann tot und gefesselt in Garage gefunden

In einem Hinterhof in der Nordstadt ist am Donnerstagmorgen ein 44-jähriger Dortmunder tot in einer Garage gefunden worden. Der Kosmetikhändler wurde gefesselt gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Kapitalverbrechen aus.
01.10.2015
/
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
In dieser Garage wurde der tote Mann gefunden. © Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Eindrücke vom Tatort.© Foto: René Werner / IDA News
Schlagworte Dortmund

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass die Angeklagten mehrmals brutal auf das Gesicht des Geschäftsmannes einschlugen. Anschließend sollen sie ihn mit einem 21 Meter langen Klebeband gefesselt und dabei auch den Kopf des Mannes mehrmals umwickelt haben. Das Klebeband verschloss den Mund des 44-Jährigen offenbar vollständig. Durch die Nase bekam er auch keine Luft, weil diese nach den Schlägen zugeschwollen war.

Schon keine zwei Monate nach der Tat hatte die Polizei die Identität von zwei der drei Verdächtigen geklärt. Im April erfolgte schließlich die erste Festnahme in den Niederlanden. Im Mai konnten auch die beiden übrigen Flüchtigen in der Schweiz und in den Niederlanden festgenommen werden.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt