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Geisterfahrer soll psychisch krank gewesen sein

Drei Tote auf der A43

Ein Autofahrer war auf der A43 bei Witten in der Nacht zu Sonntag in falscher Richtung unterwegs - nach ersten Erkenntnissen war er psychisch krank und fuhr absichtlich falsch. Er ist mit zwei anderen Autos zusammengestoßen. Dabei sind er selbst und zwei weitere Menschen gestorben.

Dortmund/Witten

16.10.2016
Geisterfahrer soll psychisch krank gewesen sein

In der Nacht zu Sonntag starben drei Menschen bei einem schweren Unfall auf der A43, verursacht durch einen Falschfahrer.

Ein Geisterfahrer ist auf der Autobahn 43 im Ruhrgebiet ums Leben gekommen und hat zwei Menschen mit in den Tod gerissen. Zwei Autos krachten in der Nacht zum Sonntag an der Anschlussstelle Witten-Heven südlich von Bochum mit voller Wucht frontal ineinander, wie die Polizei in Dortmund am frühen Morgen mitteilte.

Die Fahrer beider Autos - ein 36-Jähriger sowie ein 28-Jähriger - starben. Es sei noch nicht klar, welches der beiden Autos in falscher Fahrtrichtung unterwegs war, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. "Wir haben zwar eine Vermutung, aber die ist zur Stunde noch nicht spruchreif." Eine 24 Jahre alte Beifahrerin starb nach dem Unfall im Krankenhaus.

Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Fahrbahn Richtung Wuppertal. Gegen 22.30 Uhr sei die Polizei über Notrufe über den Falschfahrer informiert worden. Kurz danach habe es Hinweise auf einen schweren Unfall bei Witten-Heven gegeben.

Immer wieder Falschfahrer-Unfälle

In den Unfall sei noch ein drittes Auto verwickelt gewesen, hieß es. Hier sei es aber bei einem Blechschaden geblieben. Die Rettungskräfte fuhren mit einem großen Aufgebot zur Unfallstelle. Die Autobahn war in Richtung Wuppertal bis 5.30 Uhr gesperrt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 60 000 Euro.

Falschfahrer verursachen immer wieder Unfälle mit Toten und Verletzten. So starb in Nordrhein-Westfalen am 18. September ein 32-Jähriger, der in falscher Richtung auf der A1 bei Euskirchen in der Eifel unterwegs war. Er rammte das Auto einer Familie - Vater, Mutter und Kind erlitten schwere Verletzungen.

Von dpa

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