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„Geldwäsche“ in der Nordstadt

DORTMUND Da bekommt das Wort „Geldwäsche“ eine ganz neue Bedeutung: Einen Wäschekorb prall gefüllt mit Euroscheinen aller Art fanden Drogenfahnder der Polizei am Dienstag, als sie in der Nordstadt den Kleiderschrank eines Verdächtigen durchsuchten.

von Von Andreas Wegener

, 05.08.2008

Wie viel der Verbrecher da gespart hat, stand auch Stunden nach der Durchsuchung nicht fest: „Wir zählen noch“, sagte ein Polizeisprecher.

Dem Rekord-Fund waren monatelange Ermittlungen vorausgegangen. Zeitgleich drangen die Beamten in die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Koks-Verkäufern ein. Drogenspürhund „Shadow“ fand gleich den Grund für den Geldsegen, als er interessiert am Kühlschrank schnüffelte – ein Kilo Amphetamine (Aufputschmittel) lagen im Eisfach.

Und auf der Couch fanden die Beamte noch 300 Gramm Kokain (Marktwert rund 12.000 Euro). Die beiden Mieter (30 und 41 Jahre) wurden gleich festgenommen, heute müssen sie vor den Haftrichter.

Und was passiert mit dem Geld aus dem illegalen Handel (nach vorsichtigen Schätzungen mehrere Zehntausend Euro)? „Darüber kann sich der Finanzminister freuen“, erklärt ein Ermittler. Illegal verdientes Geld verfällt in Deutschland zugunsten der Staatskasse. Beim Zählen waren übrigens immer mehrere Beamte anwesend…

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