Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Grüne Fragen zu ECE-Plänen

DORTMUND Viele Fragen, viele Antworten, aber noch keine definitiven Entscheidungen. Das ist die Bilanz der gestrigen Vorstellungsrunde der Vertreter des Hamburger Entwicklers ECE im Rathaus.

von Von Oliver Volmerich

, 31.03.2008
Grüne Fragen zu ECE-Plänen

Noch ist das Thier-Center eine Vision. Die Politik streitet noch immer über die Größe der Handelsfläche.

Die stellten den Fraktionen gestern die wichtigsten Fakten zu den Einkaufscenter-Plänen auf dem Thier-Gelände vor. 29 000 Quadratmeter neuen Einzelhandel wollen die Hamburger wie berichtet auf dem früheren Brauerei-Gelände ansiedeln – garniert mit Gastronomie, Kultur und einer Prise Wohnen.

Dabei wissen die Entwickler eigentliche eine breite Mehrheit hinter sich. Neben der SPD hatten auch CDU und FDP/Bürgerliste schon im Vorfeld des Rathaus-Termins Zustimmung zu den aktuellen Plänen signalisiert – Zünglein an der Waage sind aber bekanntlich die Grünen als fester Lebensabschnittspartner der SPD. Und die zieren sich, halten 29 000 Quadratmeter neuen Handel nach wie vor für zu viel. Dementsprechend gab es von ihnen bei der gemeinsamen Sitzung mit der SPD-Fraktion viele kritische Anmerkungen und Fragen zu den ECE-Plänen.

Ob der Start des Bebauungsplanverfahrens wie erhofft am 24. April mit den Stimmen von Rot-Grün eingeleitet wird, ist deshalb weiterhin unklar. Nach der Vorstellung der ECE-Pläne wolle man nun erst fraktionsintern beraten, kündigte Grünen-Sprecher Mario Krüger an.

Möglich ist, dass die Verwaltungsvorlage für den Rat mit einem gemeinsamen rot-grünen Zusatzantrag ergänzt werden soll. Darin könnten etwa nochmals Anforderungen an die gewünschte Qualität des Einkaufscenters formuliert werden – oder aber auch die Forderung nach einer weiteren Verkleinerung der Fläche. Wo genau in diesem Punkt die Schmerzgrenze des Investors liegt, blieb nach den gestrigen Gesprächen im Rathaus allerdings offen.

Lesen Sie jetzt