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Guildo Horn im Gespräch

Exklusiv-Interview

Schlagersänger, Musiktherapeut und Schauspieler – Guildo Horn präsentiert seit 20 Jahren sein Facettenreichtum. Am Samstag kommt er nach Dortmund zum "Ein Festival der Liebe" im Revierpark Wischlingen. Wir sprachen zuvor mit ihm.

DORTMUND

von Von Daniel Müller

, 26.08.2010
Guildo Horn im Gespräch

Eiskalt und cool: Eine Facette von Guildo Horn.

Ich sitze im Büro meiner Managerin. Wir besprechen wichtige Dinge. Das gehört zum Superstar -, ´tschuldigung Megastar sein dazu. 

Ich habe eigentlich nie eine genaue Erwartungen an etwas. Das gehört zu meiner Persönlichkeit dazu. Ich genieße mein Leben in vollen Zügen und beschäftige mich immer nur mit dem, was ich gerade tue. Das ist weniger stressig und macht mehr Spaß!

Ich habe in Dortmund schon recht viel gespielt. Ich kann mich noch an mein erstes Konzert am Hauptbahnhof erinnern. Damals kamen 12 Leute. Ein großer Abend! Mit Dortmund verbinde ich aber vor allem Fußball. Ihr habt das schönste Stadion der Liga, erstklassige und leidenschaftliche Fans und außerdem mit Jürgen Klopp einen äußerst sympathischen und kompetenten Trainer. Ach ja, von einigen Selbstversuchen weiß ich, dass euer Bier etwas bitterer schmeckt. Außerdem mag ich generell den Menschenschlag im Ruhrgebiet. Die Leute sind einfach herrlich unkompliziert.

Ich bin Mitglied beim 1. FC Köln. Für diesen Club blutet mein Herz und ich befürchte, dass es in diesem Jahr wohl wieder mal gegen den Abstieg geht. Als ich 1998 am 9. Mai den siebten Platz beim Eurovision Song Contest geholt habe, ist Köln am selben Tag abgestiegen. Da sind die Gefühle mit mir durchgegangen. Männertränen!

Für mich geht es nicht immer ums Gewinnen. Ich habe zu Hause mit Freunden und Familie die Show aus Oslo verfolgt. Wir haben uns wahnsinnig über den Erfolg gefreut und hatten ’ne Riesen-Gaudi.

Meine Mama sitzt zwei Räume weiter. Sie ist zu Besuch da. Das war in den letzten Tag ein wahres Oral-Fest. Das war super . Manche Dinge benötige ich einfach zum Leben.

Ja selbstverständlich. Meine Fans sehen gut aus, riechen gut und sind intelligent. Ich kann mich nicht beschweren.

Aktuell gibt es eine Diskussion über die Rente mit 67. Wenn ein Dachdecker in diesem Alter noch auf einem Haus rumturnen soll, warum darf ich dann nicht noch mit 50 auf der Bühne stehen? Wenn es peinlich wird, sollte man aufhören. Aber ich bin ja schon immer peinlich gewesen. Ich werde wahrscheinlich irgendwann von der Bühne kippen. Dann ist dann Schluss. 

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