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H-Bahn fährt nach Unfall wieder

27 Verletzte

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften an der Universität: Am Dienstagmorgen verunglückte ein Zug der Hängebahn (H-Bahn) - 27 Personen wurden verletzt.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper, Alexandra Neuhaus und Oliv

, 16.05.2012
H-Bahn fährt nach Unfall wieder

Der Unfall ereignete sich über dem Parkplatz an der Mensa.

  • Voll besetzte H-Bahn kollidiert mit Container
  • 27 Personen werden verletzt
  • Vollautomatische Bahn kann nicht bremsen
  • H-Bahn-Betrieb läuft seit Dienstagabend wieder

Nach Angaben der Bahn-Betreiber läuft der Betrieb auf der H-Bahn seit Dienstagabend auf beiden Linien wieder wie gewohnt.

Inzwischen hat auch die Polizei ihr Fazit des Unglücks gezogen. Jetzt ist von 27 Verletzten die Rede - 21 Fahrgäste und der Fahrer des Container-Lasters mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das bedeutet, dass ein Großteil der insgesamt 33 Fahrgäste verletzt wurde.

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Unfall an Dortmunder H-Bahn

Am Dienstagmorgen ist ein Zug der Dortmunder H-Bahn verunglückt. Dabei gab es 27 Verletzte.
15.05.2012
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Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Bei dem Unfall der H-Bahn sind 27 Menschen zumeist leicht verletzt worden.© Foto: Karsten John
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Karsten John
Bei dem Unfall der H-Bahn sind 27 Menschen zumeist leicht verletzt worden.© Foto: Karsten John
Bei dem Unfall der H-Bahn sind 27 Menschen zumeist leicht verletzt worden.© Foto: Karsten John
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Karsten John
Bei dem Unfall der H-Bahn sind 27 Menschen zumeist leicht verletzt worden.© Foto: Karsen John
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Unfallstelle der Dortmunder H-Bahn.© Foto: Oliver Schaper

Zum Verletzungsgrad konnte die Polizei keine Angaben machen. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt, die Polizei hat einen Sachverständigen zur Ermittlung der Unfallursache eingeschaltet. 

Inzwischen hat die Dortmunder Feuerwehr eine Bilanz des Unfalls gezogen. Sie bestätigt die Zahl von 22 Verletzten. Keiner der 33 Fahgäste wurde schwerstverletzt, weitere Angaben zu den Verletzungen machte die Feuerwehr nicht. Die Feuerwehr war mit 28 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften zur Unfallstelle geeilt. Jetzt ermittelt die Polizei zur Ursache des Unfalls.

Für den derzeit ruhenden H-Bahn-Verkehr fahren aktuell Busse als Ersatz. Wie lange der Verkehr ruht, ist aktuell offen.

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Mittlerweile spricht die Feuerwehr von 22 Verletzten, die aber inzwischen alle versorgt sind. Schwerstverletzte gebe es nicht. Insgesamt seien 33 Fahrgäste in der Bahn gewesen. Die Rettungskräfte beenden in diesen Minuten ihren Einsatz auf dem Campus. Polizei ist noch vor Ort, um den Unfallverlauf zu rekonstruieren.  Der Geschäftsführer des Abbruchunternehmens, in dessen Auftrag der Fahrer unterwegs war, zeigte sich aufgrund des Unfalls schockiert. "Es ist schlimm, dass Personen verletzt sind", so Peter Bogdanski. Sein Fahrer habe mit einem 36-Kubikmeter-Container rangiert, der mit Styropor beladen gewesen sei. Als er den Container vom LKW absetzen wollte, habe er ihn dafür hochgehoben, dann sei die Bahn gekommen. Auch der Fahrer sei am Kopf verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Bogdanski, der selber an der Unfallstelle war, weiter: "Für das Geschehene will ich mich bei allen Betroffenen entschuldigen."  Laut Bogdanski habe die H-Bahn nur gehalten, da durch den Kontakt mit dem Container ein Kurzschluss ausgelöst worden sei. Die Bahn habe keine Sensoren. Jetzt seien Gutachter vor Ort, auch seine Versicherung sei eingeschaltet. 

Inzwischen ist von 15 verletzten Personen die Rede, sieben Fahrgäste wurden noch in der H-Bahn behandelt, acht weitere wurden zu einer Verletztensammelstelle am Campus Süd gebracht. Mehrere Menschen sind schwerverletzt, alle 15 wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch Rettungskräfte aus Bochum und Witten waren im Einsatz.   Offenbar war die H-Bahn frontal mit einem vollen Bauschutt-Container kollidiert, der gerade von einem LKW hochgehoben wurde, um verladen und abtransportiert zu werden. Warum der Container in der Fahrstrecke der H-Bahn verladen wurde, ist derzeit noch unklar. Die H-Bahn fährt vollautomatisch, ein Fahrer ist nicht an Bord. Der stellvertretende Betriebsleiter der H-Bahn, Johannes Dürwald, sagte: "Wir gehen davon aus, dass die Strecke immer frei ist." Die Höchstgeschwindigkeit der Bahn beträgt 50 km/h, derzeit gehen Techniker vor Ort davon aus, das die Bahn mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 km/h gefahren ist. Theoretisch besteht für die Fahrgäste die Möglichkeit, eine Notbremse zu ziehen. Ob das geschehen ist, ist derzeit noch unklar.  

Die H-Bahn war offenbar mit einem Container kollidiert, der gerade verladen und deshalb von einem Kran hochgehoben wurde. Feuerwehr und Rettungsdienst haben eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Sieben Verletzte wurden mit einem Werkstattwagen zur Verletztensammelstelle am Campus Süd gebracht. Weitere Verletzte wurden direkt ins Krankenhaus gebracht.

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